Der Bahnhof in Gotha, der an einer zentralen Ost-West-Verbindung Richtung Frankfurt am Main liegt, soll bis Ende 2029 umfassend modernisiert werden. Mit einem Gesamtvolumen von 21 Millionen Euro planen das Land Thüringen und die Stadt Gotha eine Sanierung, die den historischen Charakter des Gebäudes bewahrt und gleichzeitig moderne Nutzungsmöglichkeiten schafft. Dies teilte das Thüringer Infrastrukturministerium mit. Ziel ist es, die Station für Einwohner, Pendler und Touristen attraktiver zu gestalten.
Eine Ministeriumssprecherin erklärte, dass 13 Millionen Euro der Investitionssumme aus einem EU-Förderprogramm sowie aus der Städtebauförderung stammen. Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) und Infrastrukturminister Steffen Schütz (BSW) überreichten dazu kürzlich den Förderbescheid an Gothas Oberbürgermeister Knut Kreuch (SPD). Kreuch betonte, dass der neue Bahnhof einen wichtigen Beitrag zur städtebaulichen Entwicklung leisten werde.
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Das Bahnhofsgebäude, erbaut im Jahr 1848, wurde während des Zweiten Weltkriegs schwer beschädigt. Teile des historischen Bauwerks blieben erhalten und wurden jahrzehntelang weiter genutzt. Seit 2021 ist das Gebäude in der Hand der kommunalen Baugesellschaft Gotha, die die Sanierungsmaßnahmen koordiniert. Die Arbeiten umfassen neben der Erhaltung der historischen Substanz auch energieeffiziente Neubauten. Geplant sind Photovoltaikanlagen, Gründächer und barrierefreie Zugänge.
Fertigstellung für Ende 2029 geplant
Der Bahnhofsvorplatz, der als Start- und Endpunkt der Thüringer Waldbahn dient, soll ebenfalls neu gestaltet werden. Im Inneren des Bahnhofs entstehen ein zentraler Servicebereich mit Wartezone, gastronomische Angebote, Co-Working-Flächen und eine Fahrradstation. Die Verbindung von historischer Architektur und zeitgemäßer Nutzung steht dabei im Mittelpunkt, hieß es aus dem Ministerium.
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Das Sanierungsprojekt wird als wichtiger Schritt für die Attraktivitätssteigerung des öffentlichen Nahverkehrs und die Förderung nachhaltiger Mobilität in der Region gesehen. Die Fertigstellung ist für Ende 2029 angesetzt.
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