Eine Delegation aus der Partnerstadt Bayreuth hat am Samstag, dem Tag der Deutschen Einheit, Rudolstadt besucht. Eingeladen hatten die Stadt Rudolstadt und der Beirat der Städtepartnerschaft, die diesen Besuch nach Angaben der Stadtverwaltung traditionell zum Feiertag ausrichten. Angeführt wurde die Gruppe von Bayreuths Zweitem Bürgermeister Stefan Schuh.
Erste Station war die Klosterruine Paulinzella. Dr. Lutz Unbehaun, Vorsitzender des Rudolstädter Stadtrats, führte die Gäste über das Gelände und durch das Klostermuseum. Außerdem konnten sie das sanierte Amtshaus Paulinzella besichtigen, in dem das Forstamt Saalfeld-Rudolstadt seinen Sitz hat.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es weiter zum Herbstmarkt in der Rudolstädter Innenstadt. Dort begrüßten Bürgermeister Jörg Reichl und Schuh die Besucher von der Bühne, moderiert von Hendrik Püschel. Organisiert hatte den Markt der Verein Stadtring Rudolstadt. Bei trockenem Wetter kamen nach Angaben der Stadt Tausende Menschen. Auch die Innenstadthändler hatten am Feiertag geöffnet und warben unter dem Motto „Heimat Shopping“ für das Einkaufen vor Ort.
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Anschließend liefen Gäste und Gastgeber gemeinsam zur Freilichtausstellung am Güntherbrunnen und weiter zum Weinbergfest am Spielplatz Fürstengarten. Dazu hatte der Verein Rudolstadt blüht auf eingeladen. Gefeiert wurde dort auch der bevorstehende Baubeginn für den Generationenpark Fürstengarten: Der Umbau des Bereichs unterhalb des Weinbergs soll nach Angaben der Stadt noch in diesem Jahr starten.
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Reichl betonte den Wert solcher Treffen: „Unsere Städtepartnerschaft lebt von persönlichen Begegnungen und dem Interesse aneinander. Besuche wie dieser geben uns Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und die Verbindung zwischen Rudolstadt und Bayreuth weiter zu festigen.“ Schuh hob die Rolle der Vereine hervor: „Gerade die Kontakte zwischen unseren Vereinen machen die Städtepartnerschaft lebendig. Gemeinsame Interessen bringen Menschen zusammen und schaffen Verbindungen, die weit über einen einzelnen Besuch hinausreichen.“ Der Besuchstag endete in geselliger Runde.
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