In Wulfersdorf, einem Ortsteil von Wittstock/Dosse, ist am Donnerstag eine neue Zuchtanlage für Bio-Sauen feierlich eröffnet worden. Mehr als zehn Millionen Euro flossen in das Vorhaben, wie das Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Brandenburg mitteilte. Das Land steuerte 1,2 Millionen Euro bei, aus dem EU-Agrarfonds Eler kamen weitere 1,8 Millionen Euro.
Gebaut haben die Anlage der Landwirtschaftsbetrieb Grünhagen, der Fleischverarbeiter Ponnath und ein Schlacht- und Zerlegebetrieb gemeinsam. Drei Ställe bieten Platz für 496 Sauen: zwei Wartebereiche mit Besamungsstation, zwei Abferkel- und zwei Aufzuchtställe. Dazu kommen ein Sozialgebäude, eine Dung- und eine Mehrzweckhalle, eine Kraftfuttersilo-Anlage, ein abgedeckter Jauchebehälter und zwei Löschwasserteiche. Futter und Einstreu erzeugt der Hof selbst; er bewirtschaftet 1550 Hektar konventionell und 400 Hektar nach Naturland-Regeln.
Jugendgewalt in Brandenburg: Der Staat gibt auf, der Bürger soll sich in Lebensgefahr bringen
Wolf greift Kind in Brandenburger Wildpark an und verletzt es
Pro Woche sollen rund 225 Ferkel zur Welt kommen, im Jahr etwa 12.600, später bis zu 14.000. Gemästet werden die Tiere nicht in Brandenburg, sondern in Naturland-Betrieben in anderen Bundesländern. Geschlachtet, zerlegt und verarbeitet wird in Deutschland. Staatssekretär Stephan Nickisch sieht darin eine Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten und eine geringere Abhängigkeit von Importen.
Reisehighlights Reisehighlights exklusiv für Sie
Mehr
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]