Bootsunglück

Boot sinkt im Rostocker Stadthafen – Wasserschutzpolizei ermittelt

Nachdem ein historisches Holzschiff im Rostocker Stadthafen gesunken ist, wird eine Ölsperre ausgelegt. Was hinter dem Vorfall steckt, ist noch unklar.

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Boote und der Museums-Eisbrecher „Stephan Jantzen“ im Stadthafen an der Warnow verschwinden im Nebel.

Boote und der Museums-Eisbrecher „Stephan Jantzen“ im Stadthafen an der Warnow verschwinden im Nebel.

© Bernd Wüstneck/dpa

Im Rostocker Stadthafen ist ein an einem privaten Pier vertäutes Boot aus bislang unbekannter Ursache bis auf den Grund der Warnow gesunken. Nach Angaben der Wasserschutzpolizei handelt es sich um ein altes Holzschiff mit dem Namen Maranatha. Den Angaben zufolge liegt das 34 Meter lange Schiff aktuell in der Nähe der ehemaligen Neptunwerft auf Grund.

Die Wasserschutzpolizei hat Ermittlungen wegen Gewässerverunreinigung aufgenommen. Die Meldung über den Vorfall ging nach Angaben der Behörde am Mittwochmorgen ein.

Rund um die Unglücksstelle bildete sich den Angaben zufolge ein bunt schillernder Film auf der Wasseroberfläche – ein typisches Anzeichen für ausgetretene Betriebsstoffe wie Öl oder Kraftstoff. Die Berufsfeuerwehr Rostock legte daraufhin eine Ölsperre aus, um eine weitere Ausbreitung der Substanz einzudämmen.

Ein Motorschiff, das an dem gesunkenen Boot festgemacht war, wurde aus Sicherheitsgründen an einen anderen Liegeplatz verlegt.

Über den Vorfall informiert wurden nach Angaben der Wasserschutzpolizei das staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt, die Verkehrszentrale sowie das Hafenamt Rostock. Auch der Eigentümer des gesunkenen Bootes wurde benachrichtigt. Das ehemalige Segelschiff wurde vor Jahrzehnten zu einem Wohnschiff umgebaut.

Warum das Boot sank, ist bislang nicht geklärt.

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