Mehr als 500 Haushalte in den Gemeinden Rastow, Kraak und Uelitz südlich von Schwerin sind seit Freitagvormittag ohne Gasversorgung. Grund ist ein Wasserrohrbruch unmittelbar neben einer Gasleitung, wie der Versorger HanseWerk mitteilte.
„Das austretende Wasser hat die Gasleitung beschädigt, dadurch sind Wasser und Sedimente ins Gasnetz geraten“, erklärte eine Sprecherin des Unternehmens. Die Bewohner müssen den Ausfall bei herbstlichen Temperaturen überstehen.
Zu Beginn der Woche liefen die Reparaturarbeiten nach Angaben des Versorgers auf Hochtouren. Mit einem Spül- und Saugwagen seien bereits mehr als 60 Kubikmeter Wasser aus den Leitungen entfernt worden. Bis zum Nachmittag sei der betroffene Abschnitt zwischen Rastow und Kraak gespült und gereinigt worden, am Abend sollten die Leitungsabschnitte wieder zusammengeschweißt werden.
Uelitz muss länger warten
Für die rund 400 Haushalte in Kraak und Rastow rechnete die Sprecherin damit, dass die Gasversorgung im Laufe des Dienstagvormittags wiederhergestellt werden kann. Komplizierter ist die Lage in Uelitz: Dort sind rund 140 Haushalte betroffen, und auch das Ortsnetz muss gereinigt werden.
Der am stärksten betroffene Leitungsabschnitt zwischen Rastow und Uelitz sei am Montag zwar mehrfach gespült worden, „allerdings reicht das noch nicht aus“, so die Sprecherin. Am Dienstag sollten die Leitungen an mehreren Stellen freigelegt, getrennt, gereinigt und anschließend wieder verbunden werden.
Danach würden Kolonnen von HanseGas jeden der etwa 140 Hausanschlüsse einzeln prüfen, reinigen und in Betrieb nehmen. Nach Planung des Versorgers sollen alle betroffenen Haushalte bis Mittwochabend wieder mit Gas versorgt sein.
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