Auf einer Kreuzung in Berlin-Friedrichshain haben Unbekannte am Dienstagabend alte Weihnachtsbäume in Brand gesetzt. Die Flammen loderten gegen 23 Uhr auf der Krezung Ecke Rigaer Straße und Liebigstraße. Diese befindet sich in unmittelbarer Nähe des teilbesetzten Hauses Nummer 94, das als Zentrum der linksautonomen Szene gilt.
Die Brandstiftung kam nicht überraschend: Wie der Berliner Kurier berichtete, waren zuvor Flugblätter in der Nachbarschaft verteilt worden. Darin hieß es, man wolle „die kalten, dunklen Berliner Tage etwas aufwärmen“ und lade zu einem „lebhaften Lagerfeuer“ auf den „Dorfplatz“ ein.
Feuerwehr löscht Weihnachtsbäume ohne Zwischenfälle
Die Feuerwehr sprach von etwa zehn Tannenbäumen und einem kleineren Löscheinsatz, der problemlos verlaufen sei. Eine Gefahr für Anwohner habe nicht bestanden, da das Feuer auf einer freien Fläche brannte.
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