Sicherheitsbedenken

Bundesregierung stoppt Verkauf von Hamburger Logistiker Zippel an chinesische Cosco

Den geplanten Einstieg der chinesischen Staatsreederei Cosco beim Hamburger Logistikunternehmen Zippel ist vom Tisch. Ausschlaggebend seien sicherheitspolitische Erwägungen.

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Ein Cosco Containerschiff im Hamburger Hafen.

Ein Cosco Containerschiff im Hamburger Hafen.

© Jürgen Ritter/Imago

Der chinesische Staatskonzern Cosco darf nicht wie geplant 80 Prozent der Anteile am Hamburger Logistikunternehmen Zippel übernehmen. Das teilte ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums im Anschluss an eine Kabinettssitzung mit.

Als Grund für die Untersagung nannte das Ministerium Sicherheitsbedenken. Weitere Details zu den Erwägungen, die hinter der Entscheidung stehen, wurden zunächst nicht genannt.

Mit der Entscheidung greift die Bundesregierung erneut in ein geplantes Engagement der chinesischen Staatsreederei im Hamburger Hafen ein. Cosco gehört zu den größten Container- und Logistikkonzernen weltweit und ist in staatlicher Hand der Volksrepublik China.

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