Die AfD ist im Juni in der YouGov-Sonntagsfrage erneut stärkste Kraft. Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die Partei auf 29 Prozent und damit auf ein Plus von einem Prozentpunkt im Vergleich zum Vormonat. Für die Erhebung befragte YouGov nach eigenen Angaben zwischen dem 12. und 15. Juni online 2154 Wahlberechtigte, von denen 1793 ihre Wahlabsicht angaben.
Regierungsparteien im freien Fall – FDP im Aufwind
Die CDU/CSU verliert zwei Punkte und fällt auf 20 Prozent. Das ist laut dem Meinungsforschungsinstitut der niedrigste Wert für die Union seit September 2021. Der Abstand zwischen AfD und CDU/CSU beträgt damit bereits neun Prozentpunkte.
Die Grünen legen einen Punkt zu und erreichen 14 Prozent. Die SPD verliert einen Punkt und liegt bei zwölf Prozent, was dem niedrigsten je in der YouGov-Sonntagsfrage gemessene Wert für die Sozialdemokraten entspricht. Gleichauf mit der SPD ist die Linke, die ebenfalls einen Punkt zulegt und auf zwölf Prozent kommt. Die FDP gewinnt einen Punkt hinzu und käme mit fünf Prozent unter Neu-Chef Wolfgang Kubicki wieder in den Bundestag. Das BSW bleibt unverändert bei vier Prozent.
Nicht die AfD ist das größte Problem der CDU, sondern ihre inhaltliche Beliebigkeit
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Mehrheit will Fußball-WM ohne Politik
In derselben Umfrage sprachen sich 65 Prozent der Befragten dafür aus, die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko strikt von politischen Themen zu trennen. Besonders Anhänger von AfD (82 Prozent) und CDU/CSU (74 Prozent) teilen diese Auffassung, ebenso 55 Prozent der SPD-Anhänger. Bei den Anhängern der Linken (41 Prozent) und der Grünen (34 Prozent) ist die Mehrheitsmeinung eine andere.
Für 45 Prozent der Befragten ist es wichtig, dass in der Berichterstattung über die WM auch über das politische Geschehen in den Gastgeberländern berichtet wird, 41 Prozent sehen das anders.
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