In einem Geschäft im Chemnitzer Ortsteil Röhrsdorf sind neun Menschen in einem Aufzug eingeschlossen worden. Fünf von ihnen mussten anschließend zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Der Fahrstuhl in einem Geschäft an der Ringstraße blieb nach Angaben der Polizeidirektion Chemnitz am Montagnachmittag aus bislang ungeklärter Ursache stecken. Die neun Insassen betätigten den Notrufknopf, der jedoch offenbar keinen Alarm auslöste. Erst über ein Telefonat konnten die Eingeschlossenen Hilfe verständigen.
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Feuerwehr muss Aufzug öffnen, Kleinkind verliert Bewusstsein
Die Feuerwehr öffnete die Aufzugstür und befreite die Fahrgäste. Alle Betroffenen klagten anschließend über Unwohlsein, wie die Polizei mitteilte. Ein zweijähriges Mädchen soll in dem Aufzug kurzzeitig das Bewusstsein verloren haben.
Der Rettungsdienst brachte das Kleinkind, ein Baby sowie drei Frauen im Alter von 30, 31 und 35 Jahren vorsorglich in ein Krankenhaus. Angaben zum Zustand der Betroffenen machte die Polizei zunächst nicht.
Die Polizei nahm nach eigenen Angaben Ermittlungen zu dem Vorfall und dessen Umständen auf. Geprüft werde der Verdacht einer fahrlässigen Körperverletzung. Warum der Aufzug stecken blieb und weshalb der Notrufknopf keinen Alarm auslöste, ist bislang unklar.
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