Manchmal lohnt sich ein Kinobesuch dann doch. Denn „Project Wolf Hunting“, „In a Violent Nature“, „Butchers – Raghorn“, „Terrifier 3“, „The Sadness“ und Uwe Bolls „Citizen Vigilante“ erhielten zwar eine FSK-18-Freigabe fürs Kino. Für DVD, Blu-ray und Streaming bekamen sie dagegen kein FSK-Kennzeichen. Ohne sind die sechs Filme Erwachsenen zwar nicht verboten, bei großen Plattformen und Händlern aber meist nicht zu finden.
Ein fehlendes Kennzeichen ist ausgesprochen selten. Zwischen dem 1. August 2021 und dem 1. August 2026 kam das bei mehr als 8000 Freigaben für Spielfilme nur sechsmal vor. Die Titel nannte die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft auf Anfrage dieser Zeitung. Zuvor hatte die Bundesregierung die Zahl in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage des Berliner AfD-Abgeordneten Ronald Gläser genannt, die Filmtitel aber nicht aufgeführt.
Filmpolitik
„Citizen Vigilante“: Diese fünf Filme traf dieselbe FSK-Entscheidung
Der Streit um „Citizen Vigilante“ führt zu einer grundsätzlichen Debatte über die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft. Die AfD kündigt nun einen Vorstoß im Bundestag an.
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Armie Hammer in Uwe Bolls „Citizen Vigilante“ (2026). Der Film erhielt für das Kino eine FSK-18-Freigabe, für den Home-Entertainment-Bereich dagegen kein Kennzeichen.
© LMK/Imago
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