Kunstfreiheit

„Der Stadt Berlin ist es völlig egal, wer ihr Bürgermeister ist“: Polak und Beisenherz über Berlin-Wahl

Berlin funktioniert nicht, und Politiker liefern die besten Pointen: Micky Beisenherz und Oliver Polak sprechen über den Wahlkampf, die AfD und eine Realität, die Comedy schlägt.

13 Min
Micky Beisenherz (l.) und Oliver Polak bei einem Fotoshooting für ihren Podcast „Friendly Fire“ (zu Deutsch: „freundliches Feuer“).

Micky Beisenherz (l.) und Oliver Polak bei einem Fotoshooting für ihren Podcast „Friendly Fire“ (zu Deutsch: „freundliches Feuer“).

© Jan Peter Horns/privat

Ein Gespräch mit Oliver Polak und Micky Beisenherz kann schnell entgleisen. Eben geht es um den Berliner Wahlkampf, dann um einen Hackerangriff und plötzlich um die Frage, ob Kai Wegner als Bürgermeister weitermachen muss, wenn Berlin das Lösegeld nicht zahlt. Bei beiden liegt zwischen Politik und Pointe oft nur ein Satz. 

Genau davon lebt aber ihr Podcast „Friendly Fire“: Zwei Freunde reden miteinander, widersprechen sich, beleidigen sich liebevoll und kommen zwischen ziemlich viel Quatsch immer wieder bei erstaunlich ernsten Fragen an.

Am 13. September stehen Polak und Beisenherz mit „Friendly Fire“ in Berlin auf der Bühne. Vorher haben sie mit der Berliner Zeitung gesprochen: über eine Hauptstadt, die ihnen zuverlässig neues Material liefert, über Politik, über Humor und seine Grenzen und darüber, warum Berliner Politiker ihnen als Komiker zunehmend Konkurrenz machen.

Micky Beisenherz: „Der Stadt Berlin ist es völlig egal, wer ihr Bürgermeister ist.“

Micky Beisenherz: „Der Stadt Berlin ist es völlig egal, wer ihr Bürgermeister ist.“

© Jan Peter Horns/privat

Herr Polak, Herr Beisenherz, Berlin wählt in wenigen Wochen. Wie nehmen Sie den Wahlkampf wahr?

OLIVER POLAK: Als ich kürzlich von Schönefeld nach Berlin-Mitte gefahren bin, sah ich an irgendeiner Ampel zwei Plakate untereinander hängen. Ein AfD-Plakat, auf dem stand: „Arbeit muss sich wieder lohnen.“

Und darunter war eins von der Linken, auf dem stand: „Immobilienkonzerne enteignen.“ Da habe ich gelacht. Ich dachte mir bei dieser Kombination: Mensch, da versucht jemand wieder ein bisschen Retro zu machen.

MICKY BEISENHERZ: Wobei du nicht nur den politischen Rand, sondern auch den geografischen beschreibst, oder? Genau dort, am Berliner Stadtrand, haben ja im Grunde genommen die AfD und die Linkspartei die Stadt unter sich aufgeteilt. Das war schon in den 2010er-Jahren so.

Und wie finden Sie es, dass Kai Wegner nicht mehr antritt?

BEISENHERZ: Sehr schade!

Zur Person
imago

Zur Person

Micky Beisenherz, geboren 1977 in Recklinghausen, ist Moderator, Autor und Podcaster. Bekannt wurde er zunächst auch als Autor für TV-Formate wie das „Dschungelcamp“ und die „heute-show“. Er schrieb Kolumnen für den „Stern“ und moderiert unter anderem den Podcast „Apokalypse & Filterkaffee“. Gemeinsam mit Oliver Polak macht er seit 2022 den wöchentlichen Podcast „Friendly Fire“, in dem sich Alltagsbeobachtungen, Popkultur und Politik regelmäßig miteinander vermischen.

Warum?

BEISENHERZ: Ich blicke aus einer Unterhaltungsperspektive auf die Wahlen, und da hätte ich Kai Wegner natürlich sehr gerne behalten. Wir können ja nicht das Unterhaltungspotenzial aufseiten der Union nur auf den Bundeskanzler ziehen.

Und wie blicken Sie beide auf den kürzlich erfolgten Hackerangriff?

POLAK: Ich war die letzten Tage in den USA. Ich habe das gar nicht mitbekommen.

BEISENHERZ: Ich habe das insofern mitbekommen und finde es erstaunlich, dass man für die Dysfunktionalität Berlins jetzt auch schon externe Kräfte engagiert. Ich dachte eigentlich, dass die Stadt Berlin das auch ganz gut alleine hinkriegt.

Aber schön, dass die Russen – ah, nee, ich darf das ja gar nicht mehr so sagen, oder? Man sagt ja jetzt „fremde Mächte“.

Kai Wegner sagte zunächst, er habe alles unter Kontrolle. Nun wird er erpresst. Zwei Millionen Euro fordern die „fremden Mächte“ – wie lachen Sie darüber?

POLAK: Ist das nicht dieser eine Satz, dass, wenn jemand sagt, er habe alles unter Kontrolle, nichts unter Kontrolle ist?

BEISENHERZ: Und ich dachte erst, die Stadt Berlin wird erpresst. Also, wenn da nicht zwei Millionen bezahlt werden, dann macht Wegner als Bürgermeister weiter.

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Zur Person
Benjamin Pritzkuleit/Berliner Zeitung

Zur Person

Oliver Polak, geboren 1976 in Papenburg, ist Comedian, Autor, Podcaster und Moderator. Der Sohn eines jüdischen Überlebenden des Holocaust machte sich mit provokantem Stand-up einen Namen und schrieb mehrere Bücher, darunter „Ich darf das, ich bin Jude“. Für seine Arbeit wurde er unter anderem mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Mit Micky Beisenherz moderiert er seit 2022 den Podcast „Friendly Fire“.

An sich ist das nicht lustig: Die Hacker besitzen wichtige Daten, darunter solche zur Infrastruktur. Es könnten Anschläge auf die U-Bahn passieren. Ich fahre deshalb keine mehr, und Sie?

BEISENHERZ: U-Bahn würde ich auch ohne Erpresser nicht mehr fahren. Aber um das ausnahmsweise mal ernsthaft zu beantworten: Das ist doch ein schönes Beispiel, um mal zu sehen, wie angreifbar wir sind. Und wie wenig Deutschland auf digitalen Schutz eingestellt ist. Da muss man kein Träumer sein, um zu ahnen, dass das nicht das letzte Mal gewesen sein wird. Egal, ob jetzt privatwirtschaftliche Interessen oder eine Vulkangruppe. Die wissen schon alle ganz genau, wo sie uns lahmlegen können.

POLAK: Beim aktuellen Zustand der Berliner S-Bahn muss man sich als Migrant keine Sorgen machen, dass in den nächsten fünf Jahren irgendwelche Deportationen stattfinden könnten. Der Slogan ist jetzt also nicht mehr „Made in Germany“, sondern „Marode in Germany“. Es ist einfach so: Die einfachsten Dinge funktionieren hier nicht mehr.

Ist Berlin das Extrembeispiel für die Probleme, die inzwischen ganz Deutschland betreffen?

POLAK: Berlin ist definitiv ein Vorbild für Probleme, die ganz Deutschland betreffen. Zumindest fast. Wenn du zum Beispiel nach Bayern fährst, ist das wie ein anderes Land. Ich habe schon das Gefühl, wenn ich in Bayern bin, dass da alles funktioniert.

BEISENHERZ: München ist definitiv die einzige Großstadt, in der ich nicht bei Rot über die Straße gehe. Stichwort: Polizeipräsenz. Klar, Berlin ist so der Dysfunktionalitäts-Treppenwitz der Deutschen oder anders gesagt: Der Stadt Berlin ist es völlig egal, wer ihr Bürgermeister ist.

Funktioniert Deutschland also immer noch besser als Berlin?

BEISENHERZ: Insgesamt funktioniert in Deutschland ja doch noch recht viel, aber jetzt ist die Misere dort angekommen, wo die Laune schon immer war. Die Laune der Deutschen war ja immer schon schlecht. Und die Wirtschaft ist dort angekommen, wo die Laune immer schon gewesen ist. Wir warten ja mittlerweile wöchentlich darauf, dass die Griechen fordern, uns aus der EU zu schmeißen. Kann ja nichtmehr lange dauern.

Aber Spaß beiseite: Für Gags ist Berlin immer ganz gut, aber im Großen und Ganzen halte ich Deutschland immer noch für ein gut funktionierendes Land. Wir sollten jetzt nicht in eine Ruinenpornografie verfallen.

In Berlin etwa sorgte zuletzt das Pop-up-Bad vor der Volksbühne für Streit. Was war Ihr erster Gedanke, als Sie davon gehört haben – gerade angesichts kaputter Infrastruktur und knapper Kassen?

BEISENHERZ: Ich fand das Becken, das sie aufgebaut haben, erst mal ganz gut. Dass diese Sonderbehandlung von Each One Teach One eine Welle der Empörung auslöste – das hat nicht überrascht und ist ein Spiegel unserer Gesellschaft. Dass natürlich am Ende einfach über mehrere Tage gar nichts ging, weil die Duschen nicht funktionierten – diese Pointe steht für sich, aber dafür liebe ich den Kulturbetrieb. Das fand ich wieder witzig.

POLAK: Ich fand das auch erst mal eine gute Aktion. Ich finde es ja immer toll, wenn etwas anders ist.

Was natürlich dann daraus geworden ist, aber das macht Theater ja oft. Warum auch nicht? Dass so etwas dann eine unglaubliche Welle der Empörung oder des Hasses im Internet auslöst, ist natürlich nebbich. Ich muss aber sagen, ich bin halt nicht so krass politisch.

Oliver Polak: „Der Slogan ist jetzt nicht mehr ‚Made in Germany‘, sondern ‚Marode in Germany‘.“

Oliver Polak: „Der Slogan ist jetzt nicht mehr ‚Made in Germany‘, sondern ‚Marode in Germany‘.“

© Jan Peter Horns/privat

Sie haben einen Podcast, in dem Sie die Politik auseinandernehmen?

POLAK: Wir haben im Podcast darüber gesprochen, dass es nicht nur dieser eine Verein war, sondern da waren ja auch noch andere Vereine, wo sich niemand aufgeregt hat.

BEISENHERZ: Genau, ich sag ja – eine temporäre Sonderbehandlung, im klassischen Sinne, weil ja die Mitglieder eben keine Kartoffeln gewesen sind. Da weißt du ja, was passiert. Da kannst du die Uhr danach stellen, so traurig das gerade ist.

POLAK: Wären wir in unserem Podcast, würde ich Micky jetzt gerne fragen, wen er gerne als Bürgermeister hätte?

BEISENHERZ: Ich fand das Interview mit Stefan Evers von der CDU ganz vernünftig. Krach von der SPD scheint aber auch okay zu sein. Es gibt ja ganz viele in Berlin, die sich die Linkspartei als Quasi-Regierungspartei wünschen. Also darauf ein dreifaches „Yalla, Yalla, Intifada“, um es mit der Linken Neukölln zu sagen.

Fände ich nicht so gut. Und ich halte das Thema Enteignung für nicht so wahnsinnig schlau, wenn es darum geht, aus dem Ausland andere Betriebe anzusiedeln. Oder so. Aber klar ist auch: Beim Thema Wohnungen – da hat natürlich die CDU reingeschissen. Das ist mir auch klar.

Eine andere Partei spielt in Berlin eine immer größere Rolle: die AfD. Darüber sprechen Sie ja auch öfter im Podcast.

BEISENHERZ: Schlimm genug. Ist auch ein Krisensymptom, um ehrlich zu sein.

Ja, aber es sind immerhin zehn Millionen Wähler. Wie stehen Sie zur AfD?

(Kurze Sprachlosigkeit)

POLAK: Können Sie noch mal die Frage wiederholen, Entschuldigung.

BEISENHERZ: Jetzt sprichst du ja schon wie Alice Weidel in solchen Situationen.

Sie kritisieren im Podcast die AfD, die maßgeblich die Kritik am Sondertag für Schwarze im Volksbad verantwortet, die aber gleichzeitig von Millionen gewählt wird – wie finden Sie die AfD?

POLAK: Ich bin müde von diesem „Ja, aber wir leben ja in einer Demokratie und man muss doch auch …“ Aber ich finde – ich weiß, es ist unsexy zu sagen, aber es ist die Wahrheit: Wie kann das sein in einem Land mit dieser Geschichte, dass wir eine hardcore-rechte, faschistoide Partei haben, die ähnliche Dinge will? Natürlich leben wir 80 Jahre später. Natürlich wird das rhetorisch anders ausgedrückt und so weiter. Aber wie kann das sein?

Ich glaube, da sind Micky und ich nicht einer Meinung. Ich bin immer schon ganz klar dafür gewesen, diese Partei nicht zu erlauben.

Natürlich muss man sich die Frage stellen, wenn man sagt: „Ja, Nazis raus“ – ja, aber wohin? Und die zehn Millionen – da muss man gleichzeitig sagen: Es gibt ja auch viele Leute, nämlich 40 Millionen von insgesamt fast 50 Millionen Wahlberechtigten, die die AfD nicht wollen. Gerade auch im Osten, wo jetzt in Sachsen-Anhalt die Wahl ist. Es gibt dort Menschen, die die AfD nicht wählen und die mit diesen Leuten zusammenleben müssen.

Warum konnte es so weit kommen? Die Antwort lautet: Weil das genau so gewollt ist. Und jetzt bitte nicht sagen: „Ja, aber von wem?“

Von wem wird das so gewollt und was überhaupt?

POLAK: Also, sagen wir es so: Es gibt ja natürlich Gründe – und das Thema hatten wir im Podcast –, weshalb Menschen die AfD wählen: Weil sie offensichtlich von anderen Parteien nicht gehört werden. Es gibt auch Protestwähler. Und da haben die CDU und die anderen Parteien viel zu spät drauf geschaut, dass es so weit kommen konnte. Man hätte das viel mehr vorher analysieren müssen und Handeln müssen.

Herr Beisenherz, AfD – ja oder nein?

BEISENHERZ: Also auf die Frage „AfD – ja oder nein?“ – eine vergleichsweise einfache Frage – sage ich ganz klar: Nein. Das löst aber immer noch nicht unser Problem, nämlich: Was machen wir mit den ganzen Leuten, die die AfD gut finden und mit der AfD selbst?

Lachen vielleicht? Oder anders gefragt: Kann man über die Politik, konkret über Politiker, heutzutage noch lachen oder ist mittlerweile alles viel zu ernst geworden?

POLAK: Natürlich kann man über alles lachen. Die Frage ist vielmehr: Ist das noch originell? Wen interessiert schon der 100. Witz über die AfD?

BEISENHERZ: Comedy entsteht ja immer aus einer Fallhöhe. Wenn die Fallhöhe groß ist, dann entstehen Pointen. Komik speist sich aus Tragik und sie wiederum aus einer Inszenierung. Wenn man sieht, wie Politiker sich heutzutage inszenieren, auf Instagram oder so, und diese Inszenierung dann auf Realitäten trifft, da entsteht nicht selten eine schöne Pointe.

Der Wahlkampf in Sachsen-Anhalt zum Beispiel: Merz hatte sich angekündigt und wurde vor 30 Leuten in einem kleinen Saal versteckt, weil er bei seinen eigenen Leuten nicht gut ankommt. Also kurzum: Erst hatte Schulze kein Glück, und jetzt kommt auch noch Merz dazu. Die Folgen der Politik sind oft nicht lustig, weil sie es den Menschen schwerer machen.

POLAK: Oder diese Sache mit Tillschneider. Erst zerlegt er sich selbst bei Melanie Amann, dann kommt Ronzheimer und diese Russische-Armee-Tasse. Da musst du als Comedian nicht mal mehr Witze machen; das ist ja dann schon witzig. Tragik und Komik liegen nah beieinander. Schon damals auch bei Charlie Chaplins „Der Diktator“. Vielleicht ist das der einzige Weg, unschöne Dinge zu ertragen.

Mit Blick auf unsere Toleranzkultur: Können Sie denn noch über alles Witze machen oder zensieren Sie sich selbst?

BEISENHERZ: Insgesamt haben soziale Netzwerke schon für Veränderung gesorgt, was das betrifft. Für eine größere Sensibilität und Demokratisierung gesorgt. Weil jede Pointe dadurch in den letzten Winkel der Welt vordringt. Es kann ja alles mitgefilmt, mitgeschnitten und vor allem aus dem Kontext gerissen werden. Früher wusste der Comedian, dass eine vielleicht etwas zu plumpe Pointe den 800er-Saal nicht verlassen hat. Aber das Pendel schlägt ja schon wieder zurück.

Nach rechts, wollen Sie sagen?

BEISENHERZ: Genau, mit Trump und auch hier mit der AfD. Und da muss man selbst für sich entscheiden, ob man bei dieser Pendelbewegung komplett wieder dabei sein will oder ob man sich irgendwo bei der neu gewonnenen Mitte einreiht. Ich bin dann doch ganz gern die fleischgewordene Mitte – wie ich mal beschimpft wurde. Finde ich aber ganz gut so.

POLAK: Ich glaube, gerade in unserer Zeit ist nichts so wichtig wie Comedy oder Humor. Wie Peter Ustinov mal sagte: Manche Dinge im Leben sind so traurig, dass man sie mit Humor ertragen kann. Ich glaube, je größer das Tabu ist, desto besser sollte der Gag sein. Und selbst wenn man danebenliegt – am Ende ist es ein Gag! Das vergessenmanchmal die Leute, und kein Gag ist härter als die Realität da draußen.

Und welche Gags hört man so in Ihrem Podcast oder aber worauf darf sich der Zuschauer bei Ihrer Show am 13. September freuen?

POLAK: Ich sag es mal so: Wenn die Stromversorgung steht, sind wir am 13. September im Tempodrom. Ansonsten geben wir bekannt, wo wir dann Tennis spielen.

BEISENHERZ: Worauf die Leute sich freuen können, ist die ehrliche Begegnung zweier Freunde vor Publikum. Jetzt ist es ja so populär, alles mit „ungescriptet“ zu überschreiben, und wenn wir eine Sache garantieren können, dann ist es, dass wir uns nicht vorbereiten werden.

Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

Lesen Sie mehr zum Thema
weltbune Banner