„Verstorbene niemals vergessen“

Deutschland macht 11. März zum Gedenktag für Terror-Opfer

Der Bund hat einen nationalen Gedenktag für Opfer terroristischer Gewalt beschlossen. Er fällt auf den 11. März – das Datum der Bombenanschläge von Madrid 2004.

Team News Eva Maria Braungart AFP/eb
2 Min
Am nationalen Gedenktag soll auch der Opfer des Attentats vom Berliner Breitscheidplatz gedacht werden (Archivbild).

Am nationalen Gedenktag soll auch der Opfer des Attentats vom Berliner Breitscheidplatz gedacht werden (Archivbild).

© AP/Michael Sohn

Die Bundesregierung hat einen nationalen Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewalt beschlossen. Das Bundeskabinett legte am Mittwoch den 11. März als Datum fest. Zu diesem Tag gedenkt bereits die EU seit 2005 den Opfern des Terrorismus. Anlass für die Einführung des europäischen Gedenktages waren die Bombenanschläge in Madrid am 11. März 2004.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) verwies zu dem deutschen Gedenktag auf terroristische Anschläge in Deutschland wie das islamistische Attentat am Berliner Breitscheidplatz und die rechtsterroristischen Anschläge in Halle und Hanau. „Wir wollen, dass das Schicksal der Opfer und ihrer Angehörigen uns allen in Staat und Gesellschaft bewusster ist“, erklärte die Ministerin. „Wir wollen, dass die Opfer nie vergessen werden.“

Der 11. März solle „ein Tag der Erinnerung, des Mitgefühls, aber auch der Mahnung sein, mit aller Entschlossenheit gegen terroristische Bedrohungen vorzugehen“, erklärte Faeser. An dem Gedenktag wird in Deutschland nun bundesweit Trauerbeflaggung an Bundesgebäuden angeordnet.

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

Lesen Sie mehr zum Thema
weltbune Banner