Die Mehrzweckhalle an der Bodenbacher Straße in Dresden trägt seit Donnerstag den Namen Cyberport Arena. Namenspartner ist die Cyberport SE, wie die Landeshauptstadt Dresden mitteilte. Die Halle ist Heimspielstätte der Volleyballerinnen des Dresdner SC und der Basketballer der Dresden Titans. Die Einnahmen aus der Partnerschaft fließen in die Arena.
Mit dem Wechsel endet die Partnerschaft mit der Margon Brunnen GmbH. Seit 2007 hieß die Halle Margon Arena. Cyberport startete 1998 in Dresden als Online-Händler, hat dort seinen Hauptsitz und betreibt neben dem Onlineshop neun Läden in Deutschland und Österreich, zwei davon in Dresden. Die Cyberport SE gehört vollständig zu Hubert Burda Media. Der Geschäftsführende Direktor Maik Friedrich begründete die Namenspartnerschaft damit, dass selbst in Dresden nicht jeder wisse, dass Cyberport ein Dresdner Unternehmen sei.
Zur neuen Saison wechselt auch der Caterer. Für die Gastronomie in der Halle ist ab sofort die Eislöwen Event GmbH zuständig, deren Geschäftsführer Maik Walsdorf ist.
Sanierung der Cyberport Arena wartet auf Förderbescheid
Unabhängig vom neuen Namen steht die Sanierung der Halle an. Zuständig ist der Eigenbetrieb Sportstätten der Stadt. Geplant sind nach Angaben der Stadt die Sanierung technischer Anlagen, besserer Brandschutz, ein neuer Sportboden, der Austausch von Fassadenteilen und eine Modernisierung der Beleuchtung. Für diese Bestandssanierung sind derzeit rund 5 Millionen Euro eingeplant. Zusätzlich soll die Halle energetisch saniert werden. Danach ließen sich jährlich etwa 80.000 Euro Energiekosten und 450 Tonnen CO2 einsparen.
Begonnen hat die Sanierung noch nicht. Die Stadt hatte Anfang 2026 Fördermittel aus der sogenannten Sportmilliarde des Bundes für die energetische Sanierung beantragt. Ende April sagte der Bund 2,25 Millionen Euro zu. Seit Mitte September liegt aber nur die Bestätigung vor, dass ein vorzeitiger Baubeginn der Förderung nicht schadet. Der formale Zuwendungsbescheid steht noch aus. Während der Arbeiten soll der Spielbetrieb weitestgehend weiterlaufen, größere Baumaßnahmen sind außerhalb der Saison vorgesehen.
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Die Halle wurde am 9. Juli 1998 als Mehrzweckhalle Bodenbacher Straße eröffnet. Die Vier-Feld-Haupthalle bietet rund 3.000 Zuschauerplätze, dazu kommen drei Nebenhallen. Bei Veranstaltungen außerhalb des Sports lässt sich die Kapazität auf bis zu 4.500 Besucherinnen und Besucher erweitern.
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