Misstrauensvotum

Erfurt: AfD stellt zweiten Misstrauensantrag gegen Mario Voigt im Landtag

Die AfD-Fraktion im Thüringer Landtag unternimmt einen weiteren Versuch, Ministerpräsident Mario Voigt aus dem Amt zu drängen. Die Partei drängt seit geraumer Zeit auf einen Sturz Voigts.

2 Min
Die AfD beantragt erneut ein Misstrauensvotum gegen Thüringens Ministerpräsident Voigt.

Die AfD beantragt erneut ein Misstrauensvotum gegen Thüringens Ministerpräsident Voigt.

© Maurizio Gambarini via imago-ima

Die AfD-Fraktion im Thüringer Landtag hat zum zweiten Mal in diesem Jahr ein konstruktives Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) eingebracht. Wie der Landtag in Erfurt mitteilte, wurde für Freitag kommender Woche (28. August) eine Sondersitzung des Plenums anberaumt.

AfD-Fraktionschef Björn Höcke begründete den Vorstoß damit, dass ein Verbleib Voigts im Amt „allein aus Gründen der politischen Hygiene“ nicht möglich sei. Ein erster Antrag der AfD auf ein Misstrauensvotum gegen Voigt war im Februar im Landtag gescheitert.

AfD drängt auf Sturz von Voigt

Mit 32 Abgeordneten stellt die AfD die stärkste Fraktion im Erfurter Parlament und kann einen solchen Antrag im Alleingang einbringen. Für die Wahl eines neuen Regierungschefs anstelle von Voigt wäre allerdings eine Mehrheit der insgesamt 88 Landtagsmitglieder erforderlich, also mindestens 45 Stimmen.

Die AfD drängt seit geraumer Zeit auf einen Sturz Voigts. Zur Begründung verweist die Fraktion unter anderem auf die Aberkennung des Doktortitels durch die Technische Universität Chemnitz. Voigt geht gegen diese Entscheidung juristisch vor.

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

Lesen Sie mehr zum Thema
weltbune Banner