In Erfurt entsteht eine neue Selbsthilfegruppe für Jugendliche und Erwachsene mit Hydrocephalus sowie deren Angehörige. Interessenten für die geplanten Treffen werden noch gesucht.
Mehrmals im Jahr sollen sich Betroffene und Angehörige an Samstagen in Erfurt zusammenfinden, um Erfahrungen auszutauschen und sich zu vernetzen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Initiator der Gruppe ist Eric Zrocke.
„Diese Selbsthilfegruppe hat die Zielsetzung, den Austausch von Erfahrungen und Informationen über Behandlungsmöglichkeiten zu fördern sowie das Gespräch, gemeinsame Aktivitäten und eine Vernetzung zu ermöglichen“, erklärte Zrocke. Man wolle gemeinsam Mut machen, informieren und füreinander da sein.
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Was ist Hydrocephalus?
Unter Hydrocephalus, umgangssprachlich auch „Wasserkopf“ genannt, versteht man eine vermehrte Ansammlung von Hirnflüssigkeit, dem sogenannten Liquor cerebrospinalis. Dieser wird in den Hirnkammern, den Ventrikeln, gebildet und umspült Gehirn und Rückenmark, um das zentrale Nervensystem zu schützen.
Ursache für die Zunahme der Flüssigkeit ist ein Missverhältnis zwischen Produktion und Abfluss. Dadurch steigt der Druck im Gehirn, was zu Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schwindel oder Konzentrationsstörungen führen kann. Eine mögliche Folge ist eine Vergrößerung der Hirnkammern im Schädelinneren. Die Erkrankung kann den Angaben zufolge angeboren sein oder erst im Laufe des Lebens entstehen.
Betroffene und Angehörige, die an einer Teilnahme interessiert sind, können sich ab sofort bei den Organisatoren melden. Die Treffen sollen grundsätzlich an Samstagen stattfinden.
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