Im Erzgebirge ist ein Hubschrauber während Kalkungsarbeiten in einem Waldgebiet abgestürzt. Das teilte ein Sprecher der Polizei mit. An Bord der Maschine befand sich zum Zeitpunkt des Unglücks ausschließlich der Pilot.
Laut Tobias Hamm, Leiter Staatsforstbetrieb im Forstbezirk Neudorf habe sich der Notfall in der Nähe der Toska-Bank ereignet, einem 887 Meter hohen Berg, der Teil des Erzgebirgskamms ist.
Das Terrain wurde laut Augenzeugen weiträumig abgesperrt, die Polizei ist vor Ort, das Feuer gelöscht. Der Hubschrauber wurde durch den Absturz und den Brand komplett zerstört. Der Pilot erlag trotz eingeleiteter Sofortmaßnahmen vor Ort seinen Verletzungen, wie die Polizeidirektion Chemnitz mitteilt.
Feuerwehrleute aus Sachsen und Tschechien im Einsatz
Im Einsatz sind 85 Feuerwehrleute aus der Region, darunter auch tschechische Einsatzkräfte mit zwei Tankern sowie Rettungsdienst und Notarzt.
Hubschrauber werden in der Forstwirtschaft regelmäßig eingesetzt, um Kalk großflächig aus der Luft über Waldflächen zu verteilen. Die Maßnahme soll der Versauerung der Waldböden entgegenwirken.
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