Nach der Entdeckung einer 250 Kilogramm schweren Weltkriegsbombe britischer Bauart am Königsufer steht die Dresdner Altstadt vor einer großangelegten Evakuierung. Wie die Stadt am Dienstagabend bekannt gab, wurde die Bombe bei routinemäßigen Untersuchungen von zwei Verdachtspunkten nahe der ehemaligen Carolabrücke gefunden. Der zweite Verdachtspunkt entpuppte sich als harmloses Schrottteil.
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Die Entschärfung des Blindgängers ist für Mittwoch, den 11. März, angesetzt. Der Sperrkreis, der bis 9 Uhr geräumt sein muss, umfasst große Teile der Altstadt und betrifft rund 18.000 Menschen. Darunter fallen Anwohner, Pendler, Touristen sowie mehrere Behörden, Pflegeeinrichtungen und Kitas. Zu den abgesperrten Gebieten zählen unter anderem das Residenzschloss, der Zwinger, die Frauenkirche sowie Bereiche der Inneren Neustadt.
Für die betroffenen Personen wird ab 7 Uhr eine Notunterkunft auf dem Parkplatz P7 der Messe Dresden bereitgestellt. Um eine reibungslose Evakuierung zu gewährleisten, setzen die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) zusätzliche Bus- und erstmals auch Straßenbahnlinien ein. Diese verkehren zwischen 7 und 9 Uhr etwa im 20-Minuten-Takt und verbinden zentrale Punkte wie den Sachsenplatz, Pirnaischen Platz und den Theaterplatz mit der Notunterkunft.
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Polizei wird Sperrkreis überwachen
Die Polizei wird den Sperrkreis die gesamte Nacht über bewachen. Alle Personen, die sich im Sperrbereich befinden, werden gebeten, diesen bis Mittwoch, 9 Uhr, zu verlassen. Danach wird die Polizei das Gebiet kontrollieren und noch anwesende Personen aus dem Bereich führen. Die Stadt Dresden bittet die Betroffenen um Verständnis und appelliert an die Bevölkerung, die Anweisungen zu befolgen.
Die Entschärfung der Bombe beginnt nach der vollständigen Räumung des Sperrbereichs. Weitere Informationen zur Umleitung des öffentlichen Nahverkehrs und zur Organisation vor Ort werden von den Dresdner Verkehrsbetrieben bereitgestellt.
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