In Eisenhüttenstadt hat die zweite Auflage des Projekts „Probewohnen“ begonnen. Seit einer Woche seien fünf Teilnehmer in die Stadt an der polnischen Grenze eingezogen, sagte ein Sprecher der Stadtverwaltung. Vier Wochen lang sollen sie den Alltag vor Ort kennenlernen und prüfen, ob Eisenhüttenstadt für sie zu einem neuen Lebensmittelpunkt werden könnte.
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Die diesjährigen Probebewohner kommen laut Stadtsprecher aus Berlin, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Darunter seien ein Paar, eine Rentnerin, ein Single sowie ein Familienvater, der nach neuen Perspektiven für sich und seine Familie suche. Bürgermeister Marko Henke (parteilos) habe die Gruppe am Montag persönlich begrüßt.
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„Eisenhüttenstadt bietet Raum für neue Perspektiven: beruflich, familiär und persönlich“, sagte Henke. Die Teilnehmer könnten die Stadt „nicht als Besucher, sondern als Teil des Alltags“ erleben.
Rund 2.000 Bewerbungen, darunter etliche aus dem Ausland, seien nach Angaben der Stadt für das Projekt eingegangen. Mit der Kampagne will sich Eisenhüttenstadt gegen Bevölkerungsschwund und Fachkräftemangel stemmen. Zahlreiche Wohnungen stehen leer. Heute leben dort rund 24.000 Menschen, einst waren es mehr als 50.000.
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