Das Immobilienauktionshaus Deutschland versteigert am 10. Dezember eine Ferienanlage im Ostseebad Trassenheide auf Usedom. Der Startpreis liegt laut Inserat bei 1,49 Millionen Euro. Das Areal befindet sich nur rund 150 Meter vom Strand entfernt und wurde zu DDR-Zeiten als Pionierferienlager genutzt.
Der aktuelle Eigentümer hatte das Objekt 2022 bei einer Auktion für 1,8 Millionen Euro erworben. Zuletzt wurde die Anlage überwiegend an Schulklassen vermietet. Bis 1993 hatte Wolfgang Pelikan die Anlage geführt und sie damals aus Altersgründen abgegeben.
Rund 150 Betten auf gut 10.000 Quadratmetern
Zum Verkauf steht ein Gruppenunterkunftsgebäude mit etwa 100 Betten sowie getrennten Sanitär- und Duschbereichen. Hinzu kommen ein Personalgebäude mit zwei Wohneinheiten, eine Werkstatt mit Lagerflächen und ein Gemeinschaftsgebäude mit Speisesaal, Küche und Aufenthaltsräumen. In einem angrenzenden Wäldchen stehen 19 freistehende Ferienbungalows in Leichtbauweise mit rund 53 weiteren Betten.
Die meisten Gebäude stammen aus den 1960er-Jahren. Beheizt wird die Anlage laut Inserat über eine Gastherme, die auch die Warmwasserversorgung übernimmt. Für die Bungalows, das Sanitärgebäude sowie einzelne Nebengebäude besteht Bestandsschutz. Problematisch könnte die verbaute Substanz sein: Auf mehreren Dächern liegen Wellasbestplatten, die Außenwände der Gruppenunterkünfte bestehen aus Planasbest. Das Grundstück umfasst rund 10.002 Quadratmeter, die Nutzfläche beträgt etwa 1064 Quadratmeter.
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