Löwen-Deal

„Gelddruckmaschine“: Lena Gercke investiert in umstrittenen Gutschein aus der „Höhle der Löwen“

Lena Gercke investiert in den Joy_ Zugutschein aus „Die Höhle der Löwen“. Wie der Universal-Gutschein funktioniert und was sich nicht einlösen lässt.

3 Min
Lena Gercke bei der Jubiläumsshow „Klein gegen Groß – Das unglaubliche Duell“ am 18. Oktober 2026 in Berlin-Adlershof. Jetzt steigt das Model bei einem Gutschein-Startup aus „Die Höhle der Löwen“ ein.

Lena Gercke bei der Jubiläumsshow „Klein gegen Groß – Das unglaubliche Duell“ am 18. Oktober 2026 in Berlin-Adlershof. Jetzt steigt das Model bei einem Gutschein-Startup aus „Die Höhle der Löwen“ ein.

© Imago/Uwe Koch

Lena Gercke steigt bei einem Startup aus „Die Höhle der Löwen“ ein. Das Model und die Unternehmerin investiert in den Zugutschein der Berliner Firma Joy_ und wird das Gesicht einer bundesweiten TV-Kampagne zum Weihnachtsgeschäft.

Das berichtet das Startup-Portal Gründerszene. Wie viel Geld Gercke investiert, ist nicht bekannt.

Joy_ aus „Die Höhle der Löwen“

Die Gründer Titus Hüsken und Franz Koller pitchten im Dezember 2025 im Weihnachts-Special der Vox-Show. Janna Ensthaler bekam den Zuschlag: 350.000 Euro für 15 Prozent der Anteile.

Gercke kennt die Show selbst. In der 18. Staffel saß sie als Gast-Löwin in der Jury.

So funktioniert der Zugutschein

Der Beschenkte kopiert den Link zu einem Produkt aus einem Onlineshop und gibt ihn mit dem Gutscheincode bei Joy_ ein. Das Startup bestellt den Artikel dann und lässt ihn liefern.

Verkauft wird der Gutschein online und inzwischen auch in Ketten wie MediaMarkt, Müller und Edeka.

Der Haken beim Zugutschein

Laut den FAQ von Joy_ sind andere Geschenkkarten, Alkohol, Tabak, digitale Güter und Abos ausgeschlossen. Ebay, Kleinanzeigen und Vinted fallen ebenfalls heraus.

Weil Joy_ die Bestellung auslöst, gehen persönliche Vorteile verloren: kein Cashback, keine Rabattcodes des Shops, kein Amazon Prime. Rücksendungen laufen über das Startup.

So verdient Joy_ Geld

Daran entzündete sich schon in der Sendung Streit. Joy_ verdient nach eigenen Angaben an Handelsmargen und Affiliate-Provisionen, die Shops für vermittelte Käufe zahlen.

Das Cashback, das Kunden sonst selbst bekämen, landet also beim Startup. Frank Thelen sprach im Pitch von einer Gelddruckmaschine.

Für die Beschenkten bleibt damit eine Abwägung. Wer nur ein Produkt aus einem großen Shop will, ist mit einem Gutschein genau dieses Shops oft genauso gut bedient.

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen

Fünf Millionen Euro Umsatz als Ziel

Gercke soll dem Produkt Reichweite und ein jüngeres Image verschaffen. Für 2026 peilen die Gründer fünf Millionen Euro Umsatz an. Überprüfbare Zahlen dazu hat das Startup nicht veröffentlicht.

Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

Lesen Sie mehr zum Thema
weltbune Banner