Die Grassimesse ist am Freitag, 23. Oktober, im Grassi-Museum für Angewandte Kunst in Leipzig gestartet. Bis Sonntag, 25. Oktober, verkaufen dort 140 Künstler, Designer und Kunsthandwerker aus sieben europäischen Ländern, Südamerika und Ostasien Schmuck, Keramik, Möbel, Holz, Glas, Metall und Textilien, wie Leipzig Tourismus und Marketing mitteilte. Zum Auftakt hat eine Fachjury acht Grassipreise vergeben, mit insgesamt 11.000 Euro Preisgeld und einem Sachpreis im Wert von 4.000 Euro, teilte das Grassi-Museum für Angewandte Kunst mit.
Grassimesse in Leipzig: 140 Aussteller aus sieben Ländern präsentieren bis Sonntag Arbeiten aus Schmuck, Keramik, Möbeln und Glas.
© Sally Punge
Den mit 3.000 Euro dotierten Grassipreis des Carl und Anneliese Goerdeler Stiftungsfonds erhält die Silberschmiedin Beata Leonards für Gebrauchsgefäße aus Silber. Der smow-Designpreis über 2.500 Euro geht an die 23-jährige Produktdesignerin Henriette Meyer-Stork für eine ausziehbare halbrunde Sitzbank aus Holz; sie studiert an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle. Der Keramiker Helmut Menzel aus Berlin bekommt den Grassipreis der Sparkasse Leipzig über 2.000 Euro für Keramiken mit farbintensiven Glasuren. Der Gemma Grassipreis, ein Sachpreis im Wert von 4.000 Euro, geht an die Schmuckgestalterin Margit Jäschke aus Halle für ihren Umgang mit edlen Steinen.
Den Jan-Willems-Preis über 1.500 Euro erhält der Leipziger Holzgestalter Benjamin Dittrich für farbige Holzleuchter wie den „Highway Puzzle“. Je 1.000 Euro gehen an die dänische Glasgestalterin Laura Laerke Nielsen (Apolline-Preis) für taktile Glasobjekte und an den Südkoreaner Yoo Chung Woo (Preis der Grassifreunde) für eine keramische Installation. Der Grassi-Nachwuchspreis der Firma culturtraeger wird an der Burg Giebichenstein verliehen und geht an den Industriedesign-Studenten Jacob Trepel für „Changing footprints“, ein Konzept für einen sortenrein recycelbaren Sneaker.
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MehrGrassimesse zeigt 82 Stände im Leipziger Grassi-Museum
Die Messe besteht seit 1920. In diesem Jahr stehen 82 Messestände auf rund 4.000 Quadratmetern in Ausstellungsräumen, in der Art-déco-Pfeilerhalle und in der Dauerausstellung; sechs weitere Stände im Foyer gehören Hochschulen mit Semesterarbeiten. Viele Arbeiten befassen sich mit dem Umgang mit Ressourcen und der Zukunft von Materialien. Neu ist die Sparte „Design Newcomer“ für junge Möbeldesigner. Im Eingangsbereich steht zudem ein mobiles Labor zu smarten Werkstoffen.
Eintritt zur Grassimesse kostet 8 Euro, unter 18 frei
Geöffnet ist am Freitag und Samstag, 23. und 24. Oktober, jeweils von 10 bis 19 Uhr sowie am Sonntag, 25. Oktober, von 10 bis 18 Uhr im Grassi-Museum für Angewandte Kunst, Johannisplatz 5–11, Leipzig. Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt 5,50 beziehungsweise 4 Euro, bis 18 Jahre ist er frei. Die Karte gilt auch für die Ständige Ausstellung des Museums.
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