Die Ausstellung der Stiftung Mecklenburg zeigt die Privatsammlung Gawlicks zusammen mit zahlreichen Leihgaben erstmals einem breiten Publikum in Schwerin, wie die Stiftung mitteilte. Eröffnet wird am 25. November um 18 Uhr im Kulturforum Schleswig-Holstein-Haus, Puschkinstraße 12. Der Kurator Henry Gawlick führt an diesem Abend mit einem Vortrag in die Schau ein.
Nussknacker waren in der DDR begehrte Sammlerware
Die Figuren kamen um die Mitte des 19. Jahrhunderts auf und blieben bis in die 1990er-Jahre beliebt. Vor allem in der DDR waren sie gesuchte Sammlerstücke: Dort wurde viel Volkskunst hergestellt, die den heimischen Markt aber nur begrenzt erreichte. Als meist soldatisch geprägte Holzfigur abseits der christlichen Weihnachtssymbolik war der Nussknacker DDR-weit verbreitet, auch in Mecklenburg.
Die Ausstellung zeichnet nach, wann die Figur aufkam, welche Zentren der Herstellung es gab und wie sie ihren Weg in den Norden fand. Sie fragt auch, ob und wo heute noch neue Exemplare entstehen.
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Die Ausstellung läuft bis zum 7. Februar 2027 und ist dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet drei Euro, ermäßigt zwei Euro; Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Zur Eröffnung ist der Eintritt frei, Anmeldung per E-Mail an [email protected] oder unter Telefon 0385 77883820. Führungen gibt es auf Anfrage.
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