Das 2. Kammerkonzert der Magdeburgischen Philharmonie reicht vom Barock bis zu elektronischer Klangpoesie, wie das Theater Magdeburg mitteilte. Henning Ahlers, 1. Solo-Oboist des Orchesters, hat das Programm zusammengestellt. Es beginnt am Sonntag, 15. November, um 11 Uhr im Kasino des Schauspielhauses.
Auf dem Programm steht eine Triosonate von Jan Dismas Zelenka für zwei Oboen, Fagott und Basso continuo. Sie wechselt in vier Sätzen zwischen innigen und energischen Passagen.
In „The Garden of Love“ von Jacob ter Veldhuis spielt die Oboe live gegen eine vorproduzierte Klangspur. Der Ghettoblaster im Untertitel steht für eingespielte Sprache, elektronische Klänge, Instrumentensamples und Vogelstimmen. Grundlage ist das gleichnamige Gedicht von William Blake über den Verlust von Freiheit und Lebensfreude.
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MehrVon Joseph Bodin de Boismortier erklingt eine Sonate im galanten französischen Stil. Den Schluss bildet Daniel Schnyders „Suite symphonique“ für Oboe und Fagott aus dem Jahr 2019, die Jazz und Funk mit arabischer, klassischer, barocker, irischer und lateinamerikanischer Musik verbindet.
Musiker der Philharmonie gestalten sechs Kammerkonzerte je Spielzeit
Neben Ahlers spielen Suah Kim (Oboe), Stefano Riva (Fagott), Richard Glaser-Beisken (Violoncello) und Paweł Popławski (Cembalo). Die Kammermusikreihe im Schauspielhaus umfasst sechs Konzerte pro Spielzeit. Musiker der Philharmonie stellen die Programme in wechselnden Formationen selbst zusammen und treten dabei auch solistisch auf.
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Karten gibt es an der Theaterkasse, telefonisch unter 0391 40490 490 und online im Onlineshop des Theaters. Sie kosten 18 Euro, ermäßigt 11 Euro.
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