Der 1. FC Magdeburg wollte an Halloween endlich den Auswärtsfluch brechen. Seit dem zweiten Spieltag Mitte August hatte die Mannschaft in der Fremde nicht mehr gewonnen. Beim SV Darmstadt 98 erwischte der FCM zunächst einen guten Nachmittag, musste sich trotz früher Führung aber mit einem 1:1 (1:1) begnügen.
Darmstadt 98 statt Bayern München für den FCM
Beide Mannschaften hatten eine intensive Pokalwoche hinter sich. Während Darmstadt am Dienstag den Bundesligisten SV Elversberg mit 2:0 aus dem DFB-Pokal geworfen hatte, musste Magdeburg am Mittwochabend beim FC Bayern München eine deutliche Niederlage hinnehmen.
Das 1:6 in der Allianz Arena war für die Mannschaft von Trainer Petrik Sander allerdings nicht ohne einen besonderen Moment geblieben: Mateusz Żukowski hatte mit einem Traumtor für Aufsehen gesorgt.
Der Magdeburger Top-Stürmer verletzte sich im weiteren Spielverlauf allerdings an der Schulter und fehlte in Darmstadt. Roko Simic rückte für ihn in die Sturmspitze und feierte damit sein Startelfdebüt für den FCM. Eine weitere Veränderung nahm Sander im Mittelfeld vor: Die Bayern-Leihgabe Felipe Chavez saß zunächst auf der Bank, Falko Michel begann stattdessen.
Magdeburg kontrolliert – Darmstadt trifft den Pfosten
Die Gäste fanden gut in die Partie und übernahmen schnell die Spielkontrolle. Mit längeren Ballbesitzphasen und viel Spielfreude, insbesondere von Baris Atik, setzte Magdeburg die Darmstädter unter Druck. Nach 25 Minuten lag der Ballbesitzanteil des FCM bei rund 80 Prozent.
Die erste große Chance gehörte allerdings den Gastgebern. In der neunten Minute traf Richter den Pfosten. Den Abpraller bekam Weißhaupt vor die Füße, doch Nollenberger klärte den Nachschuss noch auf der Linie. Der Magdeburger hatte zuletzt für Schlagzeilen gesorgt, als er im Pokalspiel gegen den FC Bayern Michael Olise getunnelt hatte.
Fünf Minuten später schlug Magdeburg auf der anderen Seite zu. Nach einer Ecke bekam Darmstadts Torhüter Marcel Schuhen den Ball nicht richtig zu fassen. Die Kugel rutschte ihm durch, Tobias Müller stand goldrichtig und schob aus kurzer Distanz zur Führung ein (14.).
Darmstadt antwortet mit einem sehenswerten Ausgleich
Lange hielt der Vorsprung allerdings nicht. In der 37. Minute schlugen die Gastgeber zurück. Richter brachte den Ball flach in den Strafraum, Milan Smit verwertete die Hereingabe mit der Hacke und traf sehenswert ins lange Eck.
Darmstadt hätte kurz darauf sogar nachlegen können. William Mikelbrencis kam im Strafraum völlig frei zum Kopfball, setzte diesen allerdings deutlich neben das Tor.
Magdeburg meldete sich vor dem Halbzeitpfiff noch einmal zurück. Erst prüfte Atik Darmstadts Schlussmann Schuhen mit einem Freistoß aus größerer Entfernung. Nach der anschließenden Ecke kam der Magdeburger erneut aus spitzem Winkel zum Abschluss. Schuhen war jedoch zweimal zur Stelle. So ging es mit einem Unentschieden in die Kabinen.
Die zweite Hälfte verlief highlightarm. Darmstadt zog sich zurück. Magdeburg konnte aus den größeren Spielanteilen keinen Nutzen in Form von Toren ziehen. Und so endete die Partie mit einem Unentschieden.
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