Kostümfigur

Karl-May-Museum Radebeul: Restaurierte Blackfoot-Figur kehrt als „Sitopanaki“ zurück

Nach aufwendiger Restaurierung steht die Blackfoot-Frau wieder im Karl-May-Museum. Jetzt hat sie auch einen Namen.

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Schauspieler Gojko Mitić steht bei der Enthüllung der Kostümfigur einer Blackfoot-Frau neben der Vitrine im Karl-May-Museum.

Schauspieler Gojko Mitić steht bei der Enthüllung der Kostümfigur einer Blackfoot-Frau neben der Vitrine im Karl-May-Museum.

© Katharina Kausche/dpa

Nach dreijähriger Restaurierung ist eine historische Kostümfigur einer Blackfoot-Frau in das Karl-May-Museum in Radebeul zurückgekehrt. Bei der feierlichen Rückkehr erhielt die zuvor namenlose Figur in Anwesenheit des Schauspielers Gojko Mitić (86) den Namen „Sitopanaki“. Der Name stammt aus dem Film „Die Söhne der großen Bärin“ von 1966, mit dem die Karriere Mitićs als Darsteller indigener Charaktere begann.

Die Figur gehört zu einem Ensemble von drei lebensechten Ausstellungsstücken, die auf Karl Mays zweite Ehefrau Klara zurückgehen. Sie beauftragte den Bildhauer Vittorio Güttner (1869–1935) mit der Anfertigung möglichst authentischer Darstellungen. Güttner modellierte einen Apachen-Krieger, einen Irokesen-Häuptling sowie die junge Blackfoot-Frau. Die farbliche Gestaltung übernahm der Künstler Wilhelm Emil „Elk“ Eber (1892–1941). Seit 1928 sind die Figuren fester Bestandteil der Museumsausstellung.

Für die originalgetreue Wiederherstellung von Körper, Kleidung und Accessoires wurden 15.000 Euro aufgewendet. Mitić selbst hatte während einer Lesetour Spenden für die Restaurierung gesammelt.

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