Rund 1000 Beschäftigte sächsischer Theater, Orchester und Kulturinstitutionen haben am Montag vor der Semperoper in Dresden gegen die Sparpläne der Landesregierung demonstriert. Aufgerufen hatte der Landesverband Sachsen im Deutschen Bühnenverein unter dem Motto „Kultur braucht Zukunft! Sachsen braucht Kultur“. Anlass sind die geplanten Kürzungen im sächsischen Doppelhaushalt 2027/2028.
Die Teilnehmer machten ihrem Ärger mit Redebeiträgen und künstlerischen Einlagen Luft. Eine Angabe der Polizei zur Teilnehmerzahl lag nicht vor; die Zahl von rund 1000 beruht auf Angaben des Theaters Plauen-Zwickau und der Deutschen Presse-Agentur.
Nach Angaben des Theaters Plauen-Zwickau demonstrierten etwa 100 seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit.
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MehrMaicher nennt Theaterkürzungen von 6,3 und 10,1 Prozent
Wie tief die Einschnitte ausfallen sollen, ist amtlich bislang nicht bestätigt. Die Grünen-Kulturpolitikerin Claudia Maicher gibt an, die Landesregierung wolle die institutionelle Förderung kommunaler Theater und Orchester im Jahr 2027 um durchschnittlich 6,3 Prozent und im Jahr 2028 um 10,1 Prozent senken, jeweils gemessen am Jahr 2026.
Bühnenverein fordert Finanzierung auf Niveau von 2026
Der Landesverband des Bühnenvereins verlangt eine verlässliche Finanzierung von Theatern, Orchestern und Freier Szene. Die institutionelle Förderung solle mindestens auf dem Stand von 2026 fortgeschrieben werden und reale Kostensteigerungen einbeziehen.
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Kulturelle Vielfalt brauche sichere Rahmenbedingungen, in den großen Städten ebenso wie in den Regionen, heißt es in einer Mitteilung des Theaters Plauen-Zwickau.
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