Corona-Pandemie

Lauterbach: Es wird keine Herdenimmunität an Schulen geben

Es würden sich noch zu wenige Kinder und Jugendliche impfen lassen wollen, so der SPD-Gesundheitsexperte.

Team News Carola Tunk ctu
1 Min
Karl Lauterbach ist der Ansicht, dass die Entscheidung über das Impfangebot für Kinder und Jugendliche früher hätte kommen müssen.

Karl Lauterbach ist der Ansicht, dass die Entscheidung über das Impfangebot für Kinder und Jugendliche früher hätte kommen müssen.

© Imago/Reiner Zensen

Nach Schätzungen beträgt die Impfbereitschaft unter Jugendlichen 60 Prozent. Herdenimmunität wäre damit noch nicht erreicht. Lauterbach mutmaßt jedoch, dass sich mehr Kinder und Jugendliche impfen lassen könnten, wenn sie damit eine Quarantäne-Situation vermeiden.

Lauterbach: Gesundheitsminister hätten nicht später entscheiden dürfen

Gleichzeitig zeigt sich der Politiker erfreut über den Beschluss. Die Impfungen ab zwölf Jahren würden den Unterricht absichern und den Schutz der Jugendlichen optimieren. Lauterbach gab allerdings zu bedenken, dass diese Entscheidung sowie die über die Auffrischungsimpfungen von Risikogruppen früher hätte kommen sollen. Sie wäre dann „wertvoller“ gewesen, so Lauterbach.

Lauterbach ist der Ansicht, dass angesichts der Ausbreitung der Delta-Variante die Gesundheitsminister nicht später hätten entscheiden dürfen. Es sei „wirklich allerhöchste Zeit“ gewesen, „wenn man den Beginn des Unterrichts bedenkt“, sagte Lauterbach dem RND.

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