Die Leipziger Autorin Tupoka Ogette bekommt in diesem Jahr den mit 5000 Euro dotierten Louise-Otto-Peters-Preis der Stadt. Das teilte die Stadtverwaltung Leipzig am Montag mit. Die Verleihung findet am Dienstag, 27. Oktober, um 16 Uhr im Felix am Augustusplatz 1–3 statt. Die Laudatio hält die Journalistin und Autorin Sibel Schick.
Bürger können an der Feier teilnehmen, brauchen dafür aber eine Anmeldung über ein Formular der Stadt unter formulare.leipzig.de. Anmeldeschluss ist bereits am Dienstag.
Ogette wurde in Leipzig geboren und wuchs hier auf. Sie schreibt Bücher und gibt Workshops zu Rassismus, Herkunft, Identität und Geschlecht. Die Stadt begründet die Wahl damit, dass Ogette dazu beitrage, Gleichberechtigung für alle Frauen unabhängig von Herkunft, Hautfarbe oder sozialer Lage im Alltag durchzusetzen.
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Die Stadt vergibt den Preis seit 2015 jedes Jahr. Er erinnert an die Schriftstellerin Louise Otto-Peters (1819–1895), die in Leipzig lebte und den Allgemeinen Deutschen Frauenverein mitgründete. Im vergangenen Jahr ging die Auszeichnung laut Stadtverwaltung Leipzig an den Verein Sidekick Leipzig; Oberbürgermeister Burkhard Jung überreichte den Preis am 28. Oktober 2025. Einzelpersonen und Organisationen wechseln sich bei der Vergabe jährlich ab.
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