Diese zwei Autorinnen haben Generationen ins Gespräch gebracht: Im Plauener Komturhof lesen zwei renommierte Publizistinnen am 25. September aus ihren Büchern. Es geht um den Osten, die Wende und wie Erwachsene und Kinder damals genau jene Umbruchzeiten erlebten. Sabine Michel und Dörte Grimm sind zwei Autorinnen und Filmemacherinnen, die sich der Idee verschrieben haben, ein Stück Ost-Identität besser zu verstehen.
Für ihre Filmprojekte und ihr gemeinsames Erstlingswerk „Die anderen Leben“ haben sie Eltern und Kinder miteinander ins Gespräch gebracht – über die Zeit der politischen Wende in der DDR. Wie haben die damals kleinen oder halbwüchsigen Kinder diese Zeit erlebt?
Welche Fragen haben Sie an ihre Eltern? Wie blicken die Eltern heute auf diese Zeit, in der ganze Leben zerbrachen und neu organisiert werden wollten? Was fehlte den Kindern, wie konnten Eltern ihre damals ebenfalls unsicheren Nachkommen gut durch die schwierige Zeit bringen und welche Erfahrungen von einst haben heute Einfluss auf die nun längst erwachsenen Kinder?
Gespräche von Eltern, Kindern und Enkeln im Fokus
Diesen Fragen gehen die beiden Autorinnen in ihrem Buch nach und sie zeichnen so ein spannendes Gesellschaftsbild. Wenig später brachten beide noch einen neuen Gesprächsband an den Start: „Es ist einmal“. Dabei spricht die Elterngeneration von damals nun mit ihren Enkeln. Wie sehen diese auf Ende der DDR-Zeiten, knallharte Umbrüche und politische Folgen? Was haben ihre Eltern der heutigen Enkelgeneration mitgegeben? Können die jungen Menschen von heute aus der Transformation der Systeme etwas lernen?
Darum geht es am Freitag, 25. September, im Komturhof Plauen. Beginn ist um 19.30 Uhr und es besteht nach der Lesung im Rahmen eines Autorengespräches die Möglichkeit, mit Sabine Michel und Dörte Grimm ins Gespräch zu kommen.
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Tickets im Vorverkauf gibt es in der Touristinfo Plauen und bei Bipedo in der Marktstraße. Reservierungen können auch erfolgen über die Internetseite www.komturhof.de. Nächste Veranstaltungen in der ältesten aktiven Veranstaltungsstätte des Vogtlandes sind dann am 26. September, 19.30 Uhr, eine Tango-Milonga mit dem Leipziger Cuarteto Tango Cambalache und tags darauf wie in guten alten Zeiten schon um 15 Uhr ein Oldie-Tanztee mit der Kapelle „Minimax“.
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