Lichtenberg

Lichtenberger Winterzeit startet am 31. Oktober: Das ist neu auf Berlins Wintermarkt

Mit Feuerwerk und rund 80 Fahrgeschäften öffnet die Lichtenberger Winterzeit an der Landsberger Allee. Das erwartet das Publikum.

BLZ
3 Min
Besucher auf dem Weihnachtsmarkt Lichtenberger Winterzeit an der Landsberger Allee

Besucher auf dem Weihnachtsmarkt Lichtenberger Winterzeit an der Landsberger Allee

© Thomas Bartilla/Imago

Mit einem Feuerwerk und rund 80 Fahrgeschäften und Attraktionen startet am 31. Oktober die Lichtenberger Winterzeit. Bis zum 27. Dezember lädt der Wintermarkt an der Landsberger Allee 300 Besucher nach Lichtenberg ein, der Eintritt ist frei. Eröffnet wird die Saison von Bezirksbürgermeister Martin Schaefer (CDU). Neben neuen Fahrgeschäften setzt die Veranstalterin in diesem Jahr auf eine Spendenaktion für soziale Einrichtungen aus dem Bezirk. Die Betreiber bezeichnen ihren Markt als größten Wintermarkt der Hauptstadt.

Schon von weitem zu sehen ist das Riesenrad „Azure Circle“. Es ist 45 Meter hoch und hat 36 geschlossene, klimatisierte Gondeln, die nach Angaben der Veranstalter barrierefrei sind. Am Abend leuchten mehr als 80.000 LED-Lichtpunkte. Noch höher hinaus geht es im „Lion Tower“: Der Freifallturm zieht seine Fahrgäste 85 Meter senkrecht nach oben, bevor sie in die Tiefe stürzen.

Erstmals in Berlin steht das „Crazy Roulette“, ein Fahrgeschäft im Design eines Roulettetisches. Ebenfalls neu ist The Clock, eine zweistöckige Bar mit einer Uhr an der Spitze des rund neun Meter hohen Baus. Zurück ist der „Geisterpalast“, den die Veranstalter als größte transportable Geisterbahn der Welt bewerben – drei Etagen, 520 Meter Schienen. Die Attraktion „Fire Fighters“ ist nach Veranstalterangaben fast doppelt so groß wie bisher. Dazu kommen Klassiker wie die Achterbahn „Super Mouse“, das Etagenkarussell „Etagenzauber“, Kinderkarussells und Gastronomie.

Einrichtungen mobilisieren als „Wettpaten“ Unterstützer

Neu ist die „Lichtenberger Winterwette“. Acht Wochen lang treten ab dem 3. November jeweils dienstags soziale Einrichtungen, Schulen, Kitas, Sportvereine, Musikschulen und Nachbarschaftsinitiativen aus Lichtenberg zu Gemeinschaftswetten an. Dabei sollen möglichst viele Menschen gemeinsam eine Aufgabe lösen – etwa hunderte leuchtende Kürbisse aufstellen, eine lange Schalparade bilden oder in Weihnachtspullovern zusammenkommen. Die teilnehmenden Einrichtungen sollen als „Wettpaten“ Unterstützer mobilisieren, auf ihre Arbeit aufmerksam machen und dadurch die Chance auf finanzielle Unterstützung bekommen. Wie viel Geld insgesamt zur Verfügung steht, teilten die Veranstalter nicht mit. Das Finale findet am 22. Dezember um 19 Uhr vor dem Riesenrad statt.

„Wir möchten den Menschen, die sich tagtäglich für andere engagieren, eine große Bühne geben“, sagt Christine Meinecke-Wohlthat, Geschäftsführerin der veranstaltenden Wohlthat Entertainment GmbH.

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Fortgesetzt wird der Handicap Day am 3. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen. Am Vormittag ist der Wintermarkt dann exklusiv für rund 2500 Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderungen aus mehr als 30 Einrichtungen reserviert. Sie und ihre Begleitpersonen können die Fahrgeschäfte kostenlos nutzen. Der Tag soll Barrieren abbauen, die Menschen mit Behinderungen im Alltag häufig von solchen Freizeitangeboten ausschließen. „Der Handicap Day ist für uns keine Pflichtveranstaltung, sondern eine echte Herzensangelegenheit“, sagt Meinecke-Wohlthat. Getragen wird der Tag von Wohlthat Entertainment, den Schaustellerfamilien, dem Bezirksamt Lichtenberg und dem Wirtschaftskreis Hohenschönhausen-Lichtenberg.

Jeden Mittwoch gibt es einen Familientag mit reduzierten Preisen, donnerstags von 18 bis 20 Uhr ein After-Work-Angebot. Am 19. November legt dabei ein DJ des Radiosenders Energy auf. Geöffnet ist montags bis donnerstags sowie an Sonn- und Feiertagen von 14 bis 22 Uhr, freitags und samstags von 14 bis 23 Uhr.

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