Der 11. Internationale Louis-Spohr-Wettbewerb beginnt mit der Auslosung der Startreihenfolge, wie die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar mitteilte. Die Auslosung findet am Donnerstag, 29. Oktober, statt. Die Geigerinnen und Geiger spielen in drei Alterskategorien zunächst im Festsaal Fürstenhaus um Preise und Sonderpreise im Gesamtwert von mehr als 17.000 Euro.
Auf dem Programm stehen Werke des Namenspatrons Louis Spohr sowie unter anderem Stücke von Bach, Beethoven und Paganini bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen. Die Finalisten spielen je nach Kategorie Violinkonzerte von Mozart, Bruch oder Mendelssohn Bartholdy. Die Finalrunde begleitet das Hochschulorchester unter Ekhart Wycik im Konzertsaal des Musikgymnasiums Schloss Belvedere. Den Juryvorsitz hat der Weimarer Violinprofessor Friedemann Eichhorn.
Frühere Spohr-Preisträger wurden Konzertmeister in Dresden
Der Wettbewerb besteht seit den 1990er-Jahren. Frühere Preisträger waren später beim ARD-Musikwettbewerb oder beim Tschaikowsky-Wettbewerb erfolgreich; einige bekleiden Konzertmeisterstellen, etwa bei der Staatskapelle Dresden oder beim Tonhalle-Orchester Zürich. Der Namensgeber Louis Spohr (1784–1859) war Geiger, Dirigent und Komponist von rund 300 Werken, darunter 15 Violinkonzerte. Er wirkte in Gotha, Erfurt und Nordhausen als Musiker und Kapellmeister.
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Das Konzert der Preisträger findet am 7. November um 19 Uhr in der Weimarhalle statt; die Gewinner spielen dort mit der Staatskapelle Weimar unter der Leitung von Marco Alibrando. Karten kosten 20 Euro, ermäßigt 15 Euro, und gibt es bei der Tourist-Information Weimar sowie an der Abendkasse. Ab der zweiten Wertungsrunde überträgt die Hochschule den Wettbewerb im Livestream auf ihrer Website und auf ihrem YouTube-Kanal.
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