Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat einem Wechsel an die Bundes-SPD-Spitze eine Absage erteilt. „Auch ich habe mich klar für Mecklenburg-Vorpommern entschieden“, sagte die SPD-Politikerin bei einem Bürgerdialog in der Kleinstadt Lübtheen. Sie wolle die nächsten fünf Jahre Ministerpräsidentin in Schwerin bleiben, betonte sie.
Hintergrund der Äußerung sind anhaltende Spekulationen über einen möglichen Führungswechsel bei den Sozialdemokraten. Der Druck auf die derzeitigen SPD-Vorsitzenden Bärbel Bas und Lars Klingbeil wächst nach Angaben aus der Partei angesichts schwacher Umfragewerte.
Bundesweit schwache Werte, im Nordosten stabil
Kurz vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin fallen die Umfrageergebnisse für die SPD bundesweit ernüchternd aus. Nach einer Mitte August veröffentlichten Erhebung des Markt- und Sozialforschungsinstituts Insa käme die Partei bundesweit auf zwölf Prozent.
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Deutlich besser steht die SPD in Mecklenburg-Vorpommern da. Dort erreicht die Partei nach Angaben desselben Umfrageinstituts 29 Prozent. (mit dpa)
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