In der Nacht vor dem Zweitligaspiel zwischen dem 1. FC Nürnberg und Dynamo Dresden haben sich mehr als 200 Anhänger beider Vereine im Süden Thüringens zu einer organisierten Schlägerei getroffen. Rund 220 Polizeibeamte aus Sachsen, Thüringen sowie der Bundespolizei rückten an, um die beiden rivalisierenden Gruppen voneinander zu trennen.
Gegen die Beteiligten der Auseinandersetzung werden nun Ermittlungen geführt. Details zu möglichen Verletzten oder dem genauen Ablauf der Konfrontation wurden zunächst nicht bekannt.
Die Verabredung zur Gewalt war offenbar gezielt geplant: Die Fans wählten mit dem Süden Thüringens einen Ort abseits der Spielstätte, was auf eine koordinierte Aktion hindeutet, wie sie in der Hooligan-Szene immer wieder vorkommt. Der erhebliche Polizeieinsatz mit Kräften aus drei verschiedenen Zuständigkeitsbereichen zeigt das Ausmaß der Lage.
Dynamo Dresden erneut im Fokus der Gewaltdebatte
Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Gewaltausbrüchen rund um Spiele von Dynamo Dresden ein. Erst am vergangenen Wochenende war es beim Spiel der Dresdner gegen Hertha BSC direkt im Stadion zu Ausschreitungen gekommen.
Damit gerät der sächsische Zweitligist innerhalb kürzester Zeit zum zweiten Mal in Folge wegen gewalttätiger Vorfälle in die Schlagzeilen. Während die Ausschreitungen gegen Hertha BSC noch im Stadion stattfanden, verlagerte sich die Gewalt nun in den öffentlichen Raum – weit entfernt vom eigentlichen Spielort.
Eskalation bei Spiel zwischen Hertha und Dynamo Dresden: Massive Gewalt zwischen Fans
1. FC Union Berlin: Ein weiterer lebloser Auftritt ist kaum mehr hinnehmbar
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]