Energie Cottbus

„Mega beeindruckend“: Heidenheims Schmidt schwärmt von Cottbus und Wollitz

Heidenheims Trainer Frank Schmidt lobt Cottbus-Coach Wollitz in den höchsten Tönen. Der gibt bei Sky zurück: „Das kann man nur mit Chapeau sagen.“

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Claus-Dieter Wollitz (r.) mit Frank Schmidt vor dem Spiel des FC Energie Cottbus beim 1. FC Heidenheim

Claus-Dieter Wollitz (r.) mit Frank Schmidt vor dem Spiel des FC Energie Cottbus beim 1. FC Heidenheim

© IMAGO/Eibner-Pressefoto/Jani Pless

Vor dem Zweitligaspiel zwischen dem 1. FC Heidenheim und Energie Cottbus haben sich die beiden Trainer der Teams bei TV-Sender Sky mit Komplimenten überhäuft. Frank Schmidt und Claus-Dieter „Pele“ Wollitz hatten sich im Stadion schon herzlich begrüßt. Danach sprachen beide vor der Kamera und drückten ihren gegenseitigen Respekt in Worten aus.

Schmidt lobt die Leidenschaft

Der Heidenheimer Coach sieht in Wollitz einen Trainer, der seine Mannschaft anstecken kann. „Wenn ein Trainer so viele Spiele hat und, ich glaube, zum dritten Mal in Cottbus als Trainer tätig ist und den Verein wieder nach oben geführt hat, dann zeigt das seine Leidenschaft und die Art und Weise, wie er das auf seine Mannschaft überträgt“, sagte Schmidt.

Dass Cottbus als Aufsteiger kein Selbstläufer ist, hat der Klub in dieser Saison gegen die Bundesliga-Absteiger Wolfsburg und St. Pauli bewiesen. Beide Spiele endeten unentschieden, in Wolfsburg mit einem 4:4 nach 0:3 zur Pause. Schmidt hat das beeindruckt. „Viele denken, da kommt Cottbus, und man holt die Punkte automatisch. Nein. In Wolfsburg war das mega beeindruckend: 3:0-Rückstand zur Halbzeit, dann noch einmal das 4:3 kassiert – und trotzdem glaubt die Mannschaft an sich. Das zeigt, dass Cottbus Lust auf die zweite Liga hat und bereit ist, alles dafür zu investieren, dort zu bleiben.“

Wollitz gibt das Lob zurück

Wollitz ließ das nicht auf sich sitzen. Bei Sky erwiderte er die Komplimente und sagte, ihm fehle eigentlich die Zeit, um in Worte zu fassen, was Schmidt ausmache. Dann versuchte er es doch. „Nicht nur die Kontinuität – das ist außergewöhnlich, was hier passiert ist. Das kann man nur mit Chapeau sagen. Vor allen Dingen ist er der Mensch geblieben: diese Demut, diese Bescheidenheit. Solchen Vereinen wünsche ich immer das Maximale – nur nicht heute in diesem Spiel.“

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Die Hochachtung hatte er schon auf der Pressekonferenz am Donnerstag erkennen lassen. „Heidenheim hat sich nach dem Start stabilisiert: Intensität, ehrlicher, leidenschaftlicher Fußball – mit einem Trainer, der die Geschichte des Vereins mitgeschrieben hat“, sagte Wollitz damals. Auch den Weg des Klubs würdigte er: „So viele Jahre in der Bundesliga und sogar in der Konferenzliga gespielt zu haben und dabei gut abzuschneiden, ist wahrscheinlich auf Dauer nicht möglich. Umso höher ist anzuerkennen, was dort geschaffen wurde.“

Der dienstälteste Trainer im deutschen Profifußball

Schmidt ist seit 2007 Cheftrainer in Heidenheim und damit der Trainer, der in den deutschen Profiligen am längsten im Amt ist. Von gegnerischen Trainern erhält er regelmäßig großen Respekt. Steffen Baumgart, der frühere Trainer des 1. FC Union Berlin, sagte sogar einmal, er würde gern bei Schmidt hospitieren.

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