Unfall

Mindestens 68 Tote bei Zugunglück südlich von Madrid

Es war das zweite schwere Zugunglück innerhalb eines Jahres in Spanien; ein Bahnforscher der TU Dresden ordnet die Sicherungssysteme ein.

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Zugunglück in Spanien: Der Dresdner Bahnforscher Juan Simón Muzás befasst sich mit der Sicherung des Zugverkehrs.

Zugunglück in Spanien: Der Dresdner Bahnforscher Juan Simón Muzás befasst sich mit der Sicherung des Zugverkehrs.

© privat

Südlich von Madrid sind am Mittwoch, 28. Oktober, am Morgen zwei Hochgeschwindigkeitszüge zusammengestoßen, mindestens 68 Menschen starben, wie die Technische Universität Dresden mitteilte. Es war das zweite schwere Zugunglück innerhalb eines Jahres in Spanien.

Wie es zu dem Zusammenstoß kam, ist nach dem Stand vom Donnerstag, 29. Oktober, nicht bekannt. Mit der Frage, wie der Zugverkehr gesichert ist und was das Unglück für die Abläufe in Deutschland bedeutet, befasst sich an der TU Dresden Juan Simón Muzás. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Digitale Bahnsysteme. Seine Arbeitsgebiete sind die technischen und betrieblichen Regeln im Bahnbereich im Ausland, im Regelbetrieb wie auf der Rückfallebene, internationale Signal- und Sicherungssysteme sowie das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS und dessen Einführung in anderen Ländern.

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