Schwarzes Meer

Nach Angriffen auf Schwarzmeerhäfen: Kiew nennt 1. Oktober „Punkt ohne Wiederkehr“ für Getreide

Die Ukraine kann derzeit nur einen Bruchteil ihres Getreides exportieren. Auch russische Bauern leiden zunehmend darunter. Nun nennt Kiew eine kritische Frist.

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Mähdrescher ernten am 3. August 2026 Weizen auf einem Feld der Gagarin Agricultural Firm LLC in der Region Charkiw, Ukraine.

Mähdrescher ernten am 3. August 2026 Weizen auf einem Feld der Gagarin Agricultural Firm LLC in der Region Charkiw, Ukraine.

© IMAGO/Viacheslav Madiievskyi

Die Krise im Schwarzen Meer spitzt sich weiter zu. Nach den schweren russischen Angriffen auf ukrainische Häfen nennt Kiew nun erstmals einen kritischen Zeitpunkt für die Getreideexporte: Der 1. Oktober sei eine Art „Punkt ohne Wiederkehr“, sagte Kyrylo Budanow, Leiter des ukrainischen Präsidialamtes, Ende der Woche beim internationalen Forum „Ukraine morgen“.

Die Ukraine führe derzeit Gespräche mit mehreren Staaten, um eine Lösung für den Export ihrer Agrarprodukte zu finden. Bis zum 1. Oktober bleibe dafür noch Zeit, sagte Budanow. Ganz absolut versteht er das Datum allerdings nicht: Er bezeichnete es selbst als einen „bedingten, ziemlich bedingten“ Punkt ohne Wiederkehr und zeigte sich überzeugt, dass zuvor eine Lösung gefunden werde.

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