Wenn die Deutschen ihren Kanzler direkt wählen könnten, wäre Robert Habeck laut einer aktuellen Umfrage im Moment der Favorit. Wie die Forschungsgruppe Wahlen jetzt für das Politbarometer des ZDF herausfand, liegt Habeck in der aktuellsten Befragung bei 27 Prozent (+2) – und damit gleichauf mit CDU-Chef Friedrich Merz (-2). Amtsinhaber Olaf Scholz ist derweil immer unbeliebter und hat nur noch 14 Prozent Zustimmung (-1).
Damit liegt Scholz sogar hinter Alice Weidel, die bei 15 Prozent auf Platz drei rangiert (-1). Durchgeführt wurde die Umfrage zwischen dem 7. bis 9. Januar 2025, also noch vor dem Gespräch der AfD-Frontfrau mit Elon Musk.
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In der Präferenz der Parteien haben laut der Umfrage CDU/CSU weiter einen komfortablen Vorsprung. 30 Prozent (-1) würden die Schwesterparteien aktuell wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Platz zwei in der Gunst der Befragten sichert sich die AfD – 21 Prozent bedeuten ein Plus von zwei Prozentpunkten im Vergleich zur vorherigen Umfrage. Es folgen die Grünen mit 15 (+1) und die SPD mit 14 Prozent (-1). Die FDP um Christian Lindner, einst noch Ampel-Partei, wäre nicht mehr im Bundestag vertreten. Denn sowohl FDP (+1), BSW 4 (-1) und Linke rangieren aktuell bei nur 4 Prozent. Bleibt es dabei, hätte Deutschland ab 23. Februar also nur noch ein Vier-Fraktionen-Parlament.
Robert Habeck schießt gegen Union und Donald Trump
Habeck selbst setzte jüngst zu einem Rundumschlag gegen die Union und den kommenden US-Präsidenten Donald Trump an. Auf X schrieb er: „Heute sind es noch 45 Tage bis zur Wahl. Zugegeben – nicht mehr allzu viel Zeit für die Union, um doch noch auf einen Kurs von verantwortungsvoller, lösungsorientierter Politik zu kommen. Mit ihrem Wahlprogramm und so manchem Ministerpräsidenten wird es jedenfalls schwer.“
Über Trump sagte der Wirtschaftsminister wiederum, dass der versuche Europa zu spalten. „Europa muss zusammenhalten“, sagte er im Deutschlandfunk. Trump habe bereits in seiner ersten Amtszeit versucht – und werde es erneut versuchen -, Europa zu spalten und Deals mit einzelnen Ländern einzugehen. „Gerade Deutschland ist darauf angewiesen, dass Europa zusammenhält.“
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