Bis in die frühen Morgenstunden war in der Nacht zu Sonntag in Mecklenburg-Vorpommern ein Naturphänomen zu beobachten, das sonst eher den nördlichen Breiten vorbehalten ist: Polarlichter zogen über den Himmel. Während das Leuchten üblicherweise nur in Regionen nahe der Pole sichtbar wird, führen wiederkehrende Sonnenstürme dazu, dass auch Menschen in Deutschland das Schauspiel zunehmend verfolgen können.
Bereits in der Nacht vom 19. Januar zum 20. Januar 2026 waren starke Polarlichter am Strand in Ueckermünde zu sehen.
© Andy Bünning/imago
Grundlage für die Lichterscheinungen sind Eruptionen auf der Sonnenoberfläche, über die derzeit die Plattform spaceweatherlive.com berichtet. Dabei werden nicht nur Licht, sondern auch elektrisch geladene Teilchen – Elektronen und Protonen – ins All geschleudert. Treffen diese auf das Erdmagnetfeld, werden sie in Richtung Nord- und Südpol abgelenkt. Dort entsteht das charakteristische Leuchten am Nachthimmel, das als Polarlicht wahrgenommen wird.
Polarlichter in den Ueckerwiesen bei Pasewalk an der Autobahn A20.
© Andy Bünning/imago
Begehrtes Motiv für Fotografen
Für Fotografen sind solche Nächte besonders attraktiv. Wenn Sonnenstürme auf das Magnetfeld der Erde treffen, steigen die Chancen deutlich, das Phänomen bildlich festzuhalten. Die aktuelle Häufung in Deutschland dürfte sich fortsetzen, solange die Sonne eine erhöhte Aktivität zeigt.
Vom Abend bis tief in die Nacht hinein waren Polarlichter teilweise optisch und auf jeden Fall fotografisch vom Hafen aus in Stralsund zu beobachten.
© Andy Bünning/imago
Grundlage für die Lichterscheinungen sind Eruptionen auf der Sonnenoberfläche.
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