Sachsen-Anhalt

Köthen statt Kiew: Wagenknecht setzt zum Antikriegstag auf die AfD

Das BSW fordert am Antikriegstag den Stopp der Militärhilfen für die Ukraine. Für eine Bundesratsinitiative setzt die Partei in Sachsen-Anhalt nun offen auf die Stimmen der AfD.

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Sahra Wagenknecht bei einem Wahlkampfauftritt in Sachsen-Anhalt. Zum Antikriegstag schreibt die BSW-Gründerin, man hoffe im Landtag „auf eine Mehrheit auch mit der AfD“.

Sahra Wagenknecht bei einem Wahlkampfauftritt in Sachsen-Anhalt. Zum Antikriegstag schreibt die BSW-Gründerin, man hoffe im Landtag „auf eine Mehrheit auch mit der AfD“.

© IMAGO/Björn Reinhardt

Am heutigen Antikriegstag, dem 1. September 2026, verschärft das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) in Sachsen-Anhalt seine Rhetorik gegenüber der Bundespolitik. Mit einem neuen Strategiepapier fordert der Landesverband das Ende jeglicher militärischer Unterstützung für die Ukraine und eine radikale Abkehr vom bisherigen Kurs der Landes- und Bundesregierung.

Das Ziel der Parteispitze in Magdeburg ist ein Landtagsbeschluss, der die künftige Landesregierung verpflichtet, eine entsprechende Initiative in den Bundesrat einzubringen. Dabei setzt das BSW explizit auf die Stimmen der AfD, um die notwendigen Mehrheiten für einen Kurswechsel in der Ukrainepolitik zu erzwingen.

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