Das Kleine Schloss im Potsdamer Park Babelsberg ist fertig saniert. Die Bauarbeiten liefen seit September 2022, wie die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg am Montag mitteilte. Das Geld kam aus dem zweiten Sonderinvestitionsprogramm für die preußischen Schlösser und Gärten. Mit diesem Programm lassen der Bund sowie die Länder Brandenburg und Berlin bis 2030 Denkmäler in Berlin und Potsdam instand setzen.
Das Haus am Ufer des Tiefen Sees bietet zwei Wohnungen. Außerdem kehrt die Gastronomie zurück, künftig ergänzt um einen Verkauf außer Haus.
Café und Restaurant gibt es in dem Gebäude erst seit 1980, damals nahe den Grenzanlagen am Havelufer. Eduard Gebhardt hatte das neogotische Haus 1841 nach englischen Vorbildern gestaltet. Zunächst wohnte darin Prinz Friedrich Wilhelm, der spätere Kaiser Friedrich III., daher der Name „Prinzenburg“. Danach nutzte Gräfin Luise von Oriola, Hofdame von Kaiserin Augusta, das Haus viele Jahre als „Damenhaus“.
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Nach dem Ende der Monarchie 1918 vermietete die Schlösserverwaltung die Räume als Wohnungen. Von 1934 an lebte dort der aus Potsdam stammende Komponist Hans Chemin-Petit.
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