Rainer Robra, bis Montag Staatsminister und Minister für Kultur in Sachsen-Anhalt, hat sich am 30. September in das Goldene Buch der Welterbestadt Quedlinburg eingetragen. Anlass war eine Pressekonferenz auf dem Stiftsberg vor der Wiedereröffnung des Schlossmuseums. Die Stadt dankte ihm dabei nach eigenen Angaben für langjähriges Engagement und seine Unterstützung.
Die Würdigung fiel in Robras letzte Amtstage. Zum 5. Oktober beendete er seine Tätigkeit als Staatsminister, Minister für Kultur und Chef der Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt. Für ihn sei die Eintragung ein besonderer und bewegender Moment gewesen.
Das Schlossmuseum auf dem Stiftsberg öffnete am Samstag wieder. Damit ist aus Sicht der Stadt die Neugestaltung des gesamten Stiftsbergensembles abgeschlossen. Bereits im März hatte Robra an der Wiedereröffnung der Stiftskirche St. Servatii und des Domschatzes teilgenommen.
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MehrRobra begleitete Sanierung des Stiftsbergs in Quedlinburg
Als Kulturminister des Landes hat Robra die umfangreiche Sanierung und die museale Neuausrichtung des Stiftsbergs begleitet und unterstützt. Bei der Pressekonferenz würdigte er die Entwicklung des Ensembles. Der Stiftsberg habe durch die Gestaltung des Gesamtensembles eine Chance wie nie zuvor erhalten. Quedlinburg sei zudem für eine weiter wachsende touristische Nachfrage gut aufgestellt.
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Auch über den Stiftsberg hinaus habe Robra kulturelle Vorhaben in Quedlinburg begleitet. Die Stadt nennt unter anderem die Verleihung des Klopstock-Preises für neue Literatur sowie das Bürgerprojekt „Brunnen Friedliche Revolution 1989–1990 Deutsche Einheit“. Für dessen Umsetzung stellte das Land Sachsen-Anhalt eine Förderung von 300.000 Euro bereit.
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