Der neue Radweg zwischen Marienberg und Reitzenhain darf bis zur Verkehrsfreigabe weder befahren noch betreten werden. Darauf weist die Stadtverwaltung Marienberg hin. In den vergangenen Wochen seien immer wieder Radfahrer und Fußgänger an den Absperrungen vorbei auf den unfertigen Weg gefahren oder gelaufen.
Die Stadtverwaltung nennt ungesicherte Kanten, tiefe Fräsrillen, Schüttgut und Baumaschinen als Gefahren. Außerdem sei der Asphalt stellenweise noch nicht ausgehärtet oder noch nicht rutschfest. Wer die Absperrungen missachtet, gefährde auch die Bauarbeiter.
Frisch asphaltierte oder geschotterte Flächen, die zu früh belastet werden, müssen nachgebessert werden. Das verzögert den Bau und verursacht zusätzliche Kosten. Der Weg wird erst nach der Abnahme freigegeben; einen Termin dafür nennt die Stadtverwaltung nicht.
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Der erste Bauabschnitt läuft seit April und führt laut Sächsischem Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung über 6,2 Kilometer von Marienberg bis zum stillgelegten Bahnhof Gelobtland. Bund und Freistaat geben dafür 2.397.850 Euro, die Stadt trägt 423.150 Euro selbst. Die gesamte Strecke auf der alten Bahntrasse neben der B174 soll einmal rund 16,7 Kilometer bis Reitzenhain an der tschechischen Grenze reichen.
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