Das Bezirksamt Mitte hat die zerstörte Bank in Regenbogenfarben diesen Montag am gleichen Ort im Tiergarten wieder aufgestellt. Künftig soll dieser Gedenkort, der an den Anschlag auf den CSD im August erinnern soll, besser geschützt werden. Die Bank war wenige Wochen nach dem Anschlag erneut beschädigt worden. Unbekannte zerstörten zunächst die Bank selbst und rissen anschließend auch den neu gepflanzten Gedenkbaum aus der Erde.
Gedenken an CSD-Anschlag: Regenbogenbank im Tiergarten verwüstet
Auch neu gepflanzter Baum betroffen
Der Gedenkbaum steht am Ort des CSD-Anschlags im Berliner Tiergarten. Der ursprüngliche Baum wurde bei der Tat so stark beschädigt, dass er gefällt werden musste. Als Teil des neu eingerichteten Gedenkorts wurde anschließend ein junger Ahornbaum gepflanzt. Er sollte gemeinsam mit der Regenbogenbank an die Opfer erinnern und den Ort des Geschehens als Gedenkstätte kennzeichnen. Wenige Wochen später wurde auch der neue Baum beschädigt: Unbekannte rissen ihn samt Schutzgitter aus der Erde. Der Baum konnte anschließend wieder eingesetzt und – stärker als zuvor – gesichert werden.
Anschlag beim CSD in Berlin
Am 25. Juli 2026 war ein 21-Jähriger am Rande des CSD im Berliner Tiergarten mit einem Fahrzeug in eine Menschenmenge gefahren. Anschließend griff der Täter noch Menschen mit einer Machete an. Eine Frau starb, 31 weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Am Tatort wurden später ein Ahornbaum gepflanzt und eine Regenbogenbank aufgestellt. Sie soll an die Opfer erinnern und zugleich ein Zeichen für Solidarität mit der queeren Community sowie gegen Hass und Ausgrenzung setzen.
Ein neuer Baum am Tatort – Regenbogenbank soll Zeichen der Solidarität setzen
„Gestern war hier noch so viel Freude“: Augenzeugen sprechen über den Anschlag auf den CSD
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