Für die Landratswahl im Kreis Saalfeld-Rudolstadt am 7. Juni sind drei Kandidaten zugelassen worden. Die Kreiswahlleitung erkannte am Dienstagabend die Bewerbungen des amtierenden Landrats Marko Wolfram (SPD), von Thomas Benninghaus (AfD) sowie des parteilosen Einzelbewerbers Wolfgang Wehr an.
Nicht zugelassen wurde der vierte Bewerber Mario Brehme. Gründe nannte die Kreiswahlleitung auf Nachfrage des MDR Thüringen nicht. Nach Informationen der Ostthüringer Zeitung wurde der 48-Jährige einstimmig abgelehnt, weil Zweifel an seiner Verfassungstreue bestünden.
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Brehme habe die formalen Voraussetzungen erfüllt und 307 gültige Unterstützungsunterschriften eingereicht, hieß es weiter. Die Wahlleitung habe jedoch eine Stellungnahme des Verfassungsschutzes eingeholt, nachdem Verbindungen des Rudolstädters zur rechtsextremen Szene bekannt geworden seien. Sie sei zu dem Schluss gekommen, dass nicht ausreichend gewährleistet sei, dass Brehme im Falle einer Wahl für die freiheitlich-demokratische Grundordnung eintreten würde.
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Gegen die Entscheidung kann Brehme noch bis Montag Einspruch einlegen. Sollte er davon Gebrauch machen, kommt der Kreiswahlausschuss am 12. Mai erneut zusammen. CDU, Linke und FDP im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt stellen für die Landratswahl keine eigenen Kandidaten auf.
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