Infrastruktur

Sachsens Innenminister zur Strom-Sabotage: „Die Dimension hat Blackout-Qualität“

Ein Tatverdächtiger, der mutmaßlich auch in Sachsen die Energieversorgung sabotieren wollte, ist gefasst. Innenminister Schuster rätselt über das Motiv und baut lieber selbst vor.

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Polizeibeamte suchten  auch in Sachsen das Umfeld von Hochspannungsleitungen nach Sprengvorrichtungen ab.

Polizeibeamte suchten  auch in Sachsen das Umfeld von Hochspannungsleitungen nach Sprengvorrichtungen ab.

© Frank Hammerschmidt/dpa

Manchmal könnten zeitliche Zufälle nicht besser fallen. Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) und Energieminister Dirk Panter (SPD) hatten die Presse geladen, um ihre Pläne für den Schutz der Infrastruktur im Freistaat zu präsentieren. Denn das ist – im Gegensatz zum Schutz der Flughäfen vor Drohnen-Angriffen – ihre Aufgabe.

Da erreicht die Minister die Nachricht, ein 48-Jähriger sei bei einem Großeinsatz in der Nähe des Kraftwerks Weisweiler bei Aachen festgenommen worden. Die Ermittler glauben, dass er an mehreren Orten in Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Sachsen versucht hat, Stromleitungen in der Nähe von Kohlekraftwerken zu sabotieren - in einigen Fällen ist ihm das auch gelungen.

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