Verkehr

Smiley statt Bußgeld: Potsdam setzt auf „freundliche Erinnerungen“ an Raser

Autofahrer erhalten in der Landeshauptstadt ein „Feedback“ für ihren Fahrstil. Das von der CDU geführte Ministerium will die Anzahl der Verkehrstoten weiter senken.

OAZ
2 Min
Mobile Geschwindigkeitsmessungen zeigen Smileys an, die Autofahrer zum Langsamerfahren motivieren sollen.

Mobile Geschwindigkeitsmessungen zeigen Smileys an, die Autofahrer zum Langsamerfahren motivieren sollen.

© Wolfram Weber/imago

Die Landeshauptstadt Potsdam rüstet ihre Straßen mit neuen mobilen Geschwindigkeitsanzeigen aus – Autofahrer sollen künftig mit einem freundlicher Erinnerung in Form eines Smileys statt mit einem Bußgeldbescheid zum Langsamerfahren bewegt werden. Wer zu schnell unterwegs ist, bekommt damit nicht immer ein Bußgeld, sondern zunächst nur ein Feedback. Zwei Anlagen wurden bereits im Februar 2026 testweise vor der Ludwig-Renn-Grundschule in der Kaiser-Friedrich-Straße sowie am Lerchensteig installiert, seit dem 24. Juni ist ein weiteres Gerät im Bereich des Weberparks in Alt Nowawes im Einsatz.

Finanziert wurde die Anschaffung über das Verkehrssicherheitsprogramm 2034 des Landes Brandenburg, das dem Leitbild „Vision Zero“ folgt und die Zahl der Verkehrstoten weiter senken soll. Zuständig für die Vergabe der Fördermittel ist das Ministerium des Innern und für Kommunales – seit dem Regierungswechsel im März 2026 unter der Leitung von Jan Redmann (CDU), zugleich stellvertretender Ministerpräsident.

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