Die Landeshauptstadt Potsdam rüstet ihre Straßen mit neuen mobilen Geschwindigkeitsanzeigen aus – Autofahrer sollen künftig mit einem freundlicher Erinnerung in Form eines Smileys statt mit einem Bußgeldbescheid zum Langsamerfahren bewegt werden. Wer zu schnell unterwegs ist, bekommt damit nicht immer ein Bußgeld, sondern zunächst nur ein Feedback. Zwei Anlagen wurden bereits im Februar 2026 testweise vor der Ludwig-Renn-Grundschule in der Kaiser-Friedrich-Straße sowie am Lerchensteig installiert, seit dem 24. Juni ist ein weiteres Gerät im Bereich des Weberparks in Alt Nowawes im Einsatz.
Tödlicher Unfall in Brandenburg: 13-Jährige stirbt nach Crash auf Bundesstraße
Eichenprozessionsspinner: Brandenburg sperrt Wasserwege für Paddler in der Hauptsaison
Finanziert wurde die Anschaffung über das Verkehrssicherheitsprogramm 2034 des Landes Brandenburg, das dem Leitbild „Vision Zero“ folgt und die Zahl der Verkehrstoten weiter senken soll. Zuständig für die Vergabe der Fördermittel ist das Ministerium des Innern und für Kommunales – seit dem Regierungswechsel im März 2026 unter der Leitung von Jan Redmann (CDU), zugleich stellvertretender Ministerpräsident.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]