Die Gemeinde Sohland a.d. Spree hat am Freitag gemeinsam mit Sachsenenergie die Kommunale Wärmeplanung gestartet. In den kommenden Monaten erfassen Fachleute des Unternehmens zusammen mit der Gemeindeverwaltung die nötigen Daten und werten sie aus. Untersucht wird dabei, wie die Gebäude in der Gemeinde derzeit mit Wärme versorgt werden und welche Potenziale vor Ort bestehen, etwa für erneuerbare Energien oder weitere Wärmequellen.
Aus dieser Bestandsaufnahme sollen Möglichkeiten abgeleitet werden, wie sich die Wärmeversorgung in Sohland langfristig weiterentwickeln könnte. Der fertige Wärmeplan soll nach dem Zeitplan von Gemeinde und Sachsenenergie im Oktober 2027 vorliegen. Über den Fortgang des Projekts und die Ergebnisse will die Gemeinde regelmäßig informieren.
Bürgermeister Hagen Israel bezeichnete die Wärmeversorgung als wichtiges Zukunftsthema für die Gemeinde. „Mit der Kommunalen Wärmeplanung erhoffen wir uns Orientierung für zukünftige Entscheidungen“, sagte er.
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MehrWärmeplan schreibt keine Heizung vor
Die Wärmeplanung ist nach Darstellung von Gemeinde und Sachsenenergie ein strategisches Instrument für die Gemeinde. Sie legt keine konkreten Heizsysteme für einzelne Gebäude fest und verpflichtet Hauseigentümer nicht, bestehende Heizungsanlagen auszutauschen.
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Stattdessen soll der Plan mögliche Entwicklungspfade für die künftige Wärmeversorgung in Sohland aufzeigen.
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