SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf hat einen Fehler bei seiner Steuererklärung für seine Berliner Zweitwohnung öffentlich gemacht. Auf der Plattform Instagram schrieb Klüssendorf, er habe übersehen, dass die Bescheide zur Zweitwohnungssteuer lediglich auf einer Schätzung des Finanzamtes basierten. Für eine „ordnungsgemäße Festsetzung“ hätte er zusätzlich eine Erklärung einreichen müssen, was er versäumt habe. „Das ist eindeutig mein Versäumnis“, räumte der Generalsekretär ein.
Nach eigenen Angaben habe er inzwischen Post von den zuständigen Behörden erhalten und daraufhin umgehend die fehlenden Unterlagen beim Finanzamt nachgereicht. Eine steuerberaterliche Prüfung deute darauf hin, dass Klüssendorf auf Grundlage der bisherigen Schätzung in den vergangenen Jahren eher zu viel als zu wenig Zweitwohnungssteuer entrichtet habe. Er rechne daher voraussichtlich mit einer Steuerrückerstattung. Die eingereichten Unterlagen würden derzeit geprüft.
Klüssendorf verwies in seinem Beitrag auf seine berufliche Situation als Bundestagsabgeordneter: Seinen Hauptwohnsitz habe er in Lübeck, seinen Zweitwohnsitz in Berlin. Entsprechend zahle er seit Jahren Zweitwohnungssteuer in der Hauptstadt. Es sei ihm „extrem wichtig“, „offen und ehrlich Politik zu machen“, betonte der SPD-Politiker in seiner Stellungnahme.
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