Betrug

Spende als Köder: Erzgebirgerin verliert 50.000 Euro an Online-Anlagebetrüger

Der Kontakt begann mit einer angeblichen Spende von 500 Euro an ein Kinderdorf, danach floss das Geld auf ein Konto in Malta.

2 Min
Online-Betrug: Die Polizei warnt vor unseriösen Geldanlagen im Internet (Symbolbild).

Online-Betrug: Die Polizei warnt vor unseriösen Geldanlagen im Internet (Symbolbild).

© Michael Gstettenbauer/imago

Eine Seniorin aus Pockau-Lengefeld hat bei einem Online-Anlagebetrug 50.000 Euro verloren. Sie erstattete am Mittwoch Anzeige, wie die Polizeidirektion Chemnitz mitteilte.

Die Frau war Anfang Oktober im Internet auf ein vermeintliches Aktienanlagemodell gestoßen. Über einen Link übermittelte sie ihre Kontaktdaten. Danach meldete sich ein angeblicher Anlageberater und stellte hohe Gewinne in Aussicht. Als Voraussetzung für die Anlage sollte sie zunächst 500 Euro an ein „SOS-Kinderdorf“ spenden. Sie überwies das Geld. Am Dienstag überwies sie dann 50.000 Euro auf ein Konto in Malta. Später stellte sich heraus, dass es sich um eine Betrugsmasche handelte. Ob die Zahlung noch zurückgeholt werden kann, wird derzeit geprüft.

Die Ermittlungsbehörden warnen vor unseriösen Angeboten für Geldanlagen. Hinweise zum Schutz vor Anlagebetrug stellt das Landeskriminalamt Sachsen auf seiner Internetseite bereit.

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

Lesen Sie mehr zum Thema
weltbune Banner