Immobilien

Städtische Garagen in Lübben kosten ab 2027 einheitlichen Preis

Nutzer müssen künftig selbst Tor, Innenraum und kleine Schäden in Ordnung halten; die Stadt erklärt das neue Modell am Dienstag im Rathaus.

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Städtische Garagen in Lübben: Ab 2027 gilt ein einheitliches Entgelt von 23,80 Euro brutto im Monat.

Städtische Garagen in Lübben: Ab 2027 gilt ein einheitliches Entgelt von 23,80 Euro brutto im Monat.

© Stadt Lübben (Spreewald)

Wer in Lübben eine städtische Garage nutzt, zahlt ab 1. Januar 2027 ein einheitliches Entgelt von 20 Euro netto, also 23,80 Euro brutto im Monat. Das teilte die Stadt Lübben (Spreewald) mit. Hinzu kommen die Betriebs- und Bewirtschaftungskosten des jeweiligen Standorts, darunter ein Anteil an der Grundsteuer, soweit der Vertrag das vorsieht. Die bisher unterschiedlichen Verträge löst ein einheitlicher Nutzungsvertrag ab. Die bisherigen Vertragspartner sollen ihre Garage grundsätzlich weiter nutzen können.

Mit dem neuen Vertrag wandern Pflichten zu den Nutzern. Sie halten das Innere der Garage in Ordnung, sorgen für ein funktionierendes Tor, erledigen kleinere Reparaturen, die Reinigung und kleine Ausbesserungen am Dach. Die Stadt bleibt zuständig für Sanierung oder Erneuerung von Dach, Fundamenten und tragenden Teilen sowie für größere Schäden an der Bausubstanz. Strom gibt es von der Stadt nicht, ein Anspruch auf einen Anschluss besteht nicht. Eine aufgeständerte Photovoltaikanlage ist nach Antrag, Statikprüfung und Abnahme durch das Gebäudemanagement möglich; die Kosten tragen die Nutzer.

Wer seine Garage gegen Geld weitergibt, braucht dafür die schriftliche Zustimmung der Stadt und zahlt 40 Euro netto, also 47,60 Euro brutto im Monat. Verlangt er vom Untermieter nachweislich höchstens 20 Euro, bleibt es beim regulären Entgelt. Bisherige Untermieter können unter bestimmten Voraussetzungen direkt einen eigenen Vertrag mit der Stadt bekommen.

Die Stadt stellt das Modell am kommenden Dienstag um 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses in der Poststraße 5 vor. Die Vertragsunterlagen gehen ab Anfang November an die künftigen Vertragspartner. Auskünfte gibt das Sachgebiet Liegenschaften zu den Sprechzeiten des Rathauses: dienstags 9–12 und 13–18 Uhr, donnerstags 9–12 und 13–15 Uhr, freitags 9–12 Uhr.

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